XML
XML
Was ist XML?
XML steht für eXtensible Markup Language und kann als erweiterbare Auszeichnungssprache übersetzt werden. 1998 wurde XML dem World Wide Web Consortium (W3C) vorgestellt, doch die Entwicklung lief schon seit 1996. Man kann also sagen dass XML eine Dokumentbeschreibungssprache wie HTML ist und zudem seine eigenen Tags definieren kann. Im Gegensatz zu HTML ist XML eine reine Struktursprache und transportiert aber keine Layouteigenschaften. Dazu dienen die dementsprechenden Layoutsprachen. Wenn man ein XML-Projekt beginnt sollte man vorher die Struktur planen.
Eigenschaften von XML
- man kann eigene Tags definieren
- man kann eigene Attribute für diese Tags festlegen
- genaues definieren der Tags u. Attribute per Regelsatz (Dokumenttyp-Definition, kurz DTD oder Schema)
- Struktur und Layout sind getrennt
- rein textbasiert(Vorteil der höheren Verständlichkeit)
- Ideal für langfristige Dateiablage
- kann leicht in andere Formate umgewandelt werden
- ist modular, erweiterbar
Erweiterbares XML
XML ist eine so genannte Meta-Sprache, auf deren Grundlagen andere Sprachen erstellt werden können. Diese beruhen dann auf dem XML-Regelwerk und man kann auch auf vorhandene “Module” zurückgreifen.
Sprachen mit XML-Grundlage
MathML (Mathematical Markup Language) ist eine Beschreibungssprache zum Erstellen mathematischer Funktionen.
Mit XLink und XPointer kann man Verknüpfungen zu anderen Dokumenten erstellen.
SMIL (Synchronized Multimedia Integration Language) wird dafür verwendet um Multimedia-Präsentation (wie TV, Video) einbinden zu können.
SVG (Scalable Vector Graphics) ist der künftige Standard zum Erzeugen von skalierbaren Vectorgrafiken.
CML (Chemical Markup Language) können komplexe chemische Moleküle in einfacher Form beschrieben werden.
WML (Wireless Markup Language) wurde zur Darstellung veränderlicher Inhalte auf Mobiltelefonen entwickelt.