Funktionen
Die wichtigsten Photoshop-Funktionen
Arbeitsfläche
Das Menü kennt man von anderen Programmen. Hier befinden sich verschiedene Befehle. Diese Schriftformatierung in meinem Tutorial kennzeichnet einen Menübefehl. Die Werkzeugpalette bietet verschiedene Werkzeuge an. Bei Anklicken eines Werkzeugs ändert sich die Optionenpalette, wo man weitere Einstellungen für das entsprechende Werkzeug vornehmen kann. Die Paletten lassen sich über den Menübefehl. Fenster / Arbeitsbereich / Palettenpositionen zurücksetzen wieder in den Auslieferungszustand zurückversetzen. Alle Paletten kann man über Fenster/… ein- und ausblenden.
Je nachdem, wo man mit der rechten Maustaste klickt, erscheint ein bestimmtes Kontextmenü, aus dem man passende Befehle aussuchen kann.
Über Bearbeiten / Voreinstellungen lassen sich verschiedene Einstellungen des Programms vornehmen.
Fenstermodus / Ansicht / Duplikate
Man kann mehrere Bilder in Photoshop öffnen, welche standardmäßig als einzelne Fenster erscheinen, die man (wie in Windows üblich) mit den Buttons oben rechts vergrößern, verkleinern und schließen kann. Mit den Menübefehlen Fenster / Überlappend oder Nebeneinander kann man mehrere Bilderfenster anordnen. Dort kann man auch alle Schließen. Es gibt aber auch noch andere Arten der Ansichten, in Photoshop Fenstermodus genannt: Unten in der Werkzeugpalette kann mit drei Buttons der gewünschte Fenstermodus eingestellt werden. und zwar 1. Standardmodus, 2. Vollschirm mit Menüleiste oder 3. Vollschirm. Bei Vollschirm erscheint ein kleiner schwarzer Pfeil oben rechts in der Werkzeugpalette, dort kann man das Menü aufrufen. Mit der Tabulatortaste kann man die Paletten ein und ausblenden. Im Standardmodus kann man mit dem Menübefehl Ansicht / Neue Ansicht mehrere Fenster desselben Bildes erstellen, so dass man beispielsweise Detailansicht und Gesamtansicht vergleichen kann, auch während des Arbeitens mit dem Pinsel oder einem anderen Werkzeug. Verschiedene Ansichtgrößen siehe Werkzeug Lupe. Um eine Kopie als zweites Bild zu erstellen, wähle den Menübefehl Bild / Bild duplizieren
Bibliotheken
In Photoshop gibt es viele Bibliotheken. Sie haben alle ein ähnliches Menü und ähnliche Funktionen. Bibliotheken können als Fenster erscheinen, wie die Stilebibliothek oder auch in der Optionsleiste eines Werkzeugs auftreten: Pinsel oder Werkzeugspitzen, Musterbibliothek beim Musterstempel oder Füllwerkzeug.
Anhand der Stilebibliothek werde ich hier die Funktionsweise erklären. Rufe die Stilebibliothek auf Fenster/ Stile Klicke oben rechts auf das Symbol, welches in ältere Versionen ein kleiner Pfeil ist und in neueren Versionen durch ein Symbol mit horizontalen Linien gekennzeichnet ist.
Das Menü ist durch Linien in Blöcke unterteilt.
Der erste Block regelt die Ansicht der Bibliothek. (nur Text, kleine Miniatur…)
der dritte Block ist für das Speichern und Aufrufen der gesamten Bibliothek zuständig. “Stile laden” lädt eine Bibliothek zu einer bereits geöffneten hinzu. “Stile ersetzen” lädt eine neue Bibliothek, die zuvor geöffnete wird geschlossen. Wurden in der zuvor geöffneten Bibliothek Elemente hinzugefügt oder gelöscht, erscheint die Frage, ob diese Änderungen zuvor gespeichert werden sollen.
Der vierte Block ermöglicht das direkte Laden einer Bibliothek, welche im Standardbibliotheksordner von Photoshop gespeichert ist. Es erscheint die Frage ob die Bibliothek zu der vorhandenen hinzugefügt werden soll, oder nur die neu geladene Bibliothek erscheinen soll.
In der Bibliothek selber kann man einzelne Elemente mit rechts anklicken und diese umbenennen oder löschen. Neue Elemente werden in einigen Bibliotheken unten in der Leiste über das “Neu” Symbol hinzugefügt, das gilt jedoch nicht für alle Bibliotheken. Einige Elemente werden auch im Menü von Bearbeiten hinzugefügt: ../Pinselvorgabe festlegen, ../Muster festlegen, …/ eigene Formen festlegen. Näheres dazu in den einzelnen Themen.
Datei / Öffnen
hier gibt es öffnen und öffnen als, was man jedoch getrost außer Acht lassen kann
Datei / Neu
Im sich öffnenden Menüfeld kann man Namen, Größe, Auflösung und Farbmodus einstellen. Unter Inhalt wird die Hintergrundfarbe festgelegt. (eine Funktion, die man auch später noch ändern kann)
Datei speichern
hier gibt es 4 verschiedene Möglichkeiten, (2 hätten es auch getan), der Unterschied ergibt sich daher, das man ein Bild einmal mit allen Ebenen und Kanälen etc. abspeichern kann (Dateiformat: psd), oder als einfaches Bild ohne zusätzliche Ebenen etc.(Dateiformate z. B.: bmp, jpg,) Bis zur 4er Version machte Photoshop das Abspeichern unnötig kompliziert.
Speichern
hier speichert Photoshop ein zuvor geöffnetes Bild unter gleichen Dateinamen im gleichen Ordner ab, ohne das sich ein Menüfenster öffnet. Hat man jedoch Ebenen oder Kanäle hinzugefügt die sich unter dem Dateiformat des zuvor geöffneten Bildes nicht abspeichern lassen (wenn man beispielsweise ein jpg Bild geöffnet hatte und dort Ebenen hinzugefügt hat), öffnet sich ein Menüfenster, wo man das Dateiformat und den Namen wählen kann.
Speichern unter
Hat man ein Bild in Photoshop geöffnet und will es unter einem anderen Namen und/oder Format abspeichern, wählt man speichern unter.
Kopie speichern unter (Photoshop 5 und tiefer)
hier kann man in jedem Fall das gewünschte Dateiformat auswählen. Aber hier gibt es auch wieder eine unnötige Schwierigkeit, wenn man ein Bild mit Ebenen und / oder Kanälen als psd Datei abspeichert, werden die Ebenen und Kanäle nicht abgespeichert, hier müßte man stattdessen ” Datei / Speichern unter ” wählen. (diese unnötige Komplikation wurde ab 6 abgeschafft)
Zurück zur letzten Version / Arbeitsschritte rückgängig machen
Hier wird das Bild in den Zustand der zuletzt abgespeicherten Version zurück gesetzt, alle bis dahin gemachten Änderungen gehen verloren. Will man den letzten Arbeitsschritt rückgängig machen, wählt man Bearbeiten / Widerrufen oder Strg z . Will man mehr als einen Arbeitsschritt rückgängig machen, ist das
- a) über den Menübefehl möglich Bearbeiten / Schritt zurück oder Strg Alt z
- b) über die Protokollpalette möglich siehe Protokollpinsel.
Für Web speichern
Datei/ Für Web speichern Eine Funktion, die erst ab Version 5.5 zur Verfügung steht und für Internetbilder sehr nützlich ist. Man kann das Bild wahlweise als jpg, gif oder png Bild abspeichern, Hat man 2fach oder 4fach (Karteireiter oben) gewählt, lassen sich durch Vorschaubilder Kompressionsrate (jpg) und Farbanzahl (gif, png) sowie die dadurch entstehende Qualität und Dateigröße miteinander und mit dem Original vergleichen. Die Vorschaubilder werden durch Anklicken ausgewählt. Ein klick auf den Ok Button speichert das ausgewählte Bild. Wähle die Lupe und klicke auf die Ansicht, um sie zu vergrößern, klicke mit gedrückter Alt Taste, um sie zu verkleinern. Mit dem Handwerkszeug, kann man eine übergroße Ansicht verschieben. Doppelklick auf Hand, vergrößert, bzw. verkleinert das Bild auf Ansichtgrößen. Doppelklick auf Lupe zeigt die Originalgröße, wie sie auch auf der Internetseite erscheint.
JPG
Bilder, die aus wenigen Farben bestehen, wie beispielsweise Schriften, Logos oder Bilder im Comicstil, speichert man am besten als Gif Bild. Die anderen Bilder sind meist als jpg (sprich: jäipeg) besser zu komprimieren. Wähle dazu im Menü von “Datei/ Für Web speichern” , rechts, JPEG und stelle unter Qualität die gewünschte Qualität ein. Unter dem Vorschaubild erscheint die Dateigröße. Es lassen sich unterschiedliche Qualitätsbereiche innerhalb des Bildes definieren. Erstelle vor dem Speichern eine Auswahl, des Bereiches, dessen Qualität besser sein soll und speichere diese Auswahl ab. Klicke im Menü von “Datei/ Für Web speichern” , auf das Icon, rechts neben Qualität und wähle den Namen der zuvor gespeicherten Auswahl. Stelle mit dem rechten Regler die Qualität ein, die innerhalb der Auswahl zugewiesen werden soll und mit dem linken Regler die Qualität des restlichen Bildbereiches.Wie man im Menü sieht, kann man diese Einstellungen, auch für Text- und Vektorebenen vornehmen.
Gif (mit transparentem Hintergrund)
Ein Gif Bild besteht aus Palettenfarben, ausführliche Info unter indizierte Farben. Datei / Für Web speichern oben: optimiert, 2 fach, oder 4 fach wählen rechts Einstellungen: GIF, adaptiv , selektiv oder perzeptiv Eine dieser drei Einstellungen ist in der Regel vorzuziehen, denn hier werden nur Farben der Farbpalette hinzugefügt, die tatsächlich im Bild vorkommen. Die Webpalette dagegen enthält Farben des gesamten Farbspektrums. Dither: bedeutet, die Farben, die nicht in der Farbpalette sind, werden simuliert, indem Pixel mit ähnlichen Farben gestreut werden werden. Wie stark der Effekt ausgeführt wird, gibt man bei Dither in Prozent an. In der Praxis: komplexe Bilder wie Photos sollten Diffusion bekommen, flächige Bilder wie Comics oder einfarbige Schriften sollten “Kein Dither” bekommen, mehr dazu unter Dither Farben: gewünschte Farbanzahl eingeben (vergleiche Dateigröße und Qualität im Vorschaufenster) Interlaced bedeutet: während das Bild aus dem Internet geladen wird, baut es sich langsam auf indem es immer schärfer wird. Hat man die Option deaktiviert, baut es sich von oben nach unten Zeile für Zeile auf. Gif mit Transparenz Soll das Bild transparente Bereiche enthalten müssen diese schon zuvor in der Ebenenpalette dem entsprechend erstellt werden, z. B. indem man einen Bildausschnitt mit der Auswahl markiert, Strg C , Datei / Neu (hier transparenten Hintergrund wählen) Strg V , Eine andere Möglichkeit: man stellt den Hintergrund eines Bildes auf unsichtbar und erstellt das eigentliche Bildelement auf einer extra Ebene. Dort kann man die transparenten Bereiche mit dem Werkzeug Radiergummi löschen oder man markiert sie mit einer Auswahl und drückt die Entf Taste (siehe dazu auch Ebene )
Hier geht’s jetzt weiter im Menü Datei / Für Web speichern Transparenz anklicken Hintergrund oder Basis , “andere”, dort kannst du die Hintergrundfarbe deiner Webseite angeben, es besteht auch die Möglichkeit, einen Hexcode einzugeben. Da das Bild auch halbtransprente Bereiche enthalten kann, wie Schatten oder Antialias werden diese der Hintergrundfarbe angepasst. Transparenz Dither diese Funktion steht ab Photoshop 7 zur Verfügung. Hiermit werden halbtransparente Bereiche pixelweise gestreut, so dass sich das Bild nahtloser in ein Hintergrundbild einfügen lässt.
Auf Dateigröße optimieren
Klickt man auf den Pfeil oben rechts “Menü optimieren” und wählt “Auf Dateigröße optimieren” hat man die Möglichkeit die gewünschte Dateigröße in kbyte unter “k” anzugeben. Nach Bestätigung bekommt das Bild automatisch die Optionen, um die gewünschte Dateigröße zu erreichen. “Segment” bezieht sich auf den ausgewählten oder alle Slices.
Slices
Seit einigen Jahren gibt es das Slices Werkzeug aus Image Ready auch in Photoshop. Damit kann man das Bild in verschiedene rechteckige Bereiche aufteilen. Unter dem Menüpunkt Ansicht / Slices löschen , kann man sie löschen. Mit dem Sliceauswahlwerkzeug kann man unter ” Für Web speichern ” für jeden Slice Bereich eine andere Optimierung festlegen. Jeder Slice wird als einzelnes Bild abgespeichert und kann dann in Html mittels Tabellen oder div-Tags wieder zusammengefügt werden. Standardmäßig werden alle Bilder im Unterordner “Bilder” abgespeichert.
Bildgröße & Auflösung
Bild/ Bildgrösse Will man die Bildgrösse ändern, muss man zuerst einmal wissen, was man überhaupt will. Will man die Anzahl der Pixel verändern oder nur die Anzahl der Pixel per cm, wenn man beispielsweise ein Bild drucken will. Im letzteren Fall spricht man von Auflösung. Diese Auflösung kann man ändern ohne die Anzahl der eigentlichen Pixel zu verändern. Dazu entfernt man unten im Menü von Bild / Bildgrösse den Haken bei “Bild neu berechnen mit”. Nun kann man gewünschte Auflösung angeben. Im Profibereich benutzt man 300 Pixel per Inch das sind ca 118 Pixel per cm (1 inch = 2,54 cm). Gute Ergebnisse bei Farbbildern auf dem heimischen Drucker erzielt man in der Regel mit 150 Pixel per inch (ca.60 Pixel per cm) und für schwarz-weiß Bilder reichen 100 Pixel per inch. Sofern man aber die Anzahl der Pixel des Bildes ändern will, macht man einen Haken vor “Bild neu berechnen” und gibt die gewünschte Größe in Prozent bzw. Pixel an. Um ein Bild größer zu machen, also Pixel einzufügen, sind komplizierte mathematische Formeln nötig. Man kann unten im Menü 3 verschiedene Methoden wählen: Pixelwiederholung, bikubisch und bilinear.
Bei der Pixelwiederholung wird jeder Pixel verdoppelt. Die Qualität wird nicht erhöht und durch die Vergrößerung kann es zu einem deutlichen Hervortreten der Pixel kommen. Diagonalen und Kreislinien können dabei “Treppen” bekommen.
Bei den Interpolationsmethoden wird aus den umgebenden Pixeln ein Mittelwert berechnet, der dem neu generierten Pixel zugeordnet wird. Die lineare Interpolation verwendet dafür benachbarte Pixel, während die bikubische Interpolation auch weiter entfernte Pixel mit einbezieht, um ein besseres Ergebnis zu erzielen. Bildinterpolation
Eine andere Möglichkeit ein Bild größer auszudrucken findet man unter Datei/ Drucken mit Vorschau . Deaktiviert man die Option “Bild zentrieren” kann man das Bild mit gedrückter Maustaste verschieben und an den Ecken anfassen, um es zu skalieren. Die Bildinterpolation wird unter Bearbeiten/ Voreinstellungen/ Allgemeine eingestellt (Pixelwiederholung, Bilinear, Bikubisch). Hochformat, Querformat unter Seite einrichten.
Kleiner Tipp: Beim Verkleinern von Bildern stellt sich schon mal das Problem dass man mit Prozent rechnen muss. Dazu hier ein kleiner Helfer für alle Grafiker, die in Mathe nicht so gut sind.
Rand hinzufügen
Wenn man das Bild vergrößern will, indem man einen Rand hinzufügt, wählt man Bild / Arbeitsfläche gewünschte neue Größe angeben und unter Position die Seite des Bildes auswählen, an der Rand hinzugefügt werden soll. Die Pfeile im Menü stellen den Rand dar. z.B.: wenn man die Mitte auswählt und die Breite und Höhe um 100 Pixel erweitert, wird an allen Seiten ein Rand von 50 Pixeln hinzugefügt.
Ab Photoshop CS2 kann man die Option “relativ” aktivieren. Dann braucht man nur noch die Größe anzugeben die hinzugefügt werden soll. Bei deaktivierter Option “relativ” gibt man die gesamte neue Breite und/ oder Höhe ein.
Ab Photoshop CS 2 kann man unten die Farbe auswählen, die der neue Rand bekommen soll. Bei älteren Versionen, ist es immer die zuvor eingestellte Hintergrundfarbe.
Rand abschneiden
Wenn man etwas Rand abschneiden will, kann man einmal das Freistellungswerkzeug benutzen, welches viele Möglichkeiten bietet, oder man zieht eine Rechteckauswahl auf und wählt: Bild / Freistellen Hat man einen farbigen Rand oder transparente Pixel um das Bild kann man diesen ab Photoshop 6 auch mit Bild / Zuschneiden entfernen.
Eine weitere Möglichkeit bietet Bild/ Arbeitsfläche Kleinere Größe eingeben, Warnhinweis mit okay bestätigen.
Drehen Spiegeln Geraderichten
Bild / Arbeitsfläche drehen mit den Unterpunkten kann man ein Bild in alle Richtungen und Winkeln drehen und spiegeln, siehe auch Freistellungswerkzeug
Modus Farbtiefe
Die Unterpunkte von Bild / Modus ermöglichen die Veränderung der Farbtiefe. Im Normalfall wird mit dem RGB Modus gearbeitet, zumal hierbei auch alle Filter und Funktionen des Programms zur Verfügung stehen. Wenn Sie beispielsweise ein Gif Bild öffnen, welches sie mit alle Funktionen bearbeiten wollen, müssen Sie dieses zuerst umwandeln: Bild / Modus / RGB . Sie können es nach der Bearbeitung wieder als Gif speichern. Siehe auch Farbmodus indizierte Farben Tipp: Sollten irgendwann mal nicht mehr alle Funktionen des Programms zur Verfügung stehen, überprüfen Sie, das das Bild im RGB Modus mit 8bit Farbtiefe eingestellt ist (weiterer häufiger Fehler, sie haben den Maskiermodus aktiviert).
FARBEN
Farbmangement, Bildschirm kalibrieren, Drucker kalibrieren, Scanner kalibrieren
Das Thema Farbmanagement habe ich in meinen Tipps nicht behandelt. Die Macher von Photozauber verstehen mehr vom Color Management. Um Bildschirm, Drucker und Scanner richtig zu kalibrieren, so dass man auch bei professionellen Aufträgen die in Druckereien gedruckt werden, farbechte Farben bekommt, braucht man sowieso eine extra Software, nur soviel:
Mit den folgendem Bild können Sie ihren Monitor einstellen. Verändern sie Helligkeit und Kontrast derartig, dass sie Unterschiede zwischen allen Feldern erkennen können. Besonders die letzen beiden dunklen Felder sollte man unterscheiden können.
Pipette
Die einfachste Lösung eine bestimmte Farbe aus einem geöffneten Bild auszuwählen ist über das Pipettenwerkzeug.(links unten in der Werkzeugpalette) Einfach irgendwo ins Bild klicken und die Farbe des angeklickten Pixel wird zur Vordergrundfarbe. In der Optionenpalette hat man die Möglichkeit einen Zwischenwert aus 3 oder 5 der umliegenden Pixel zu wählen, das geht auch über die rechte Maustaste. Außerdem kann man mit der rechten Maustaste, die angeklickte Farbe als Html (also hexadezimal) in die Zwischenablage kopieren.
ACHTUNG ! Hat man in der Farbregler Palette die Hintergrundfarbe aktiv, wird mit der Pipette die Hintergrundfarbe geändert. Im Flyout Menü des Pipettenwerkzeug (rechte Maus) kann man den Farbaufnehmer wählen.Mit ihm kann man 4 verschiedene Farbwerte im Bild auswählen, die in der Informationen-Palette angezeigt werden Fenster / Informationen einblenden . Dabei werden kleine Symbole an den gewählten Stellen im Bild erzeugt, die sich auch nachträglich verschieben lassen. Tipp Arbeitet man mit einem Malwerkzeug, (Airbrush, Pinsel, Linienzeichner, Buntstift, Füllwerkzeug) kann man durch klicken der Alt Taste kurzzeitig die Pipette aufrufen, um so schnell zwischendurch die Malfarbe (Vordergrundfarbe) festzulegen.
Vordergrundfarbe / Hintergrundfarbe
unten in der Werkzeugpalette befindet sich das Symbol, für die beiden Farben. Durch die Tastenkombination Strg Entf wird das Bild mit der Hintergrundfarbe gefüllt, durch Alt Entf füllt man es mit der Vordergrundfarbe. Durch Anklicken der beiden Pfeile oben rechts, werden die beiden Farben vertauscht. Durch Anklicken des schwarz weißen Symbols unten links, werden sie zu schwarz und weiß. Die Malwerkzeuge, wie Airbrush, Stift, etc. werden mit der Vordergrundfarbe ausgeführt. Mit dem Farbverlaufswerkzeug lässt sich schnell ein Verlauf von Vorder-zu Hintergrundfarbe erstellen. Durch Anklicken der Farbfläche kann man eine andere Farbe wählen. Es öffnet sich das Farbwahl Menü
Man wählt die gewünschte Farbe im Farbfeld und bekommt sie unter der ursprünglichen Farbe im Vorschaufeld angezeigt. Links werden die Farben in den verschiedenen Farbsystemen angezeigt. Seit Version 5.5 gibt es auch die Anzeige der RGB Farben im Hexadezimalsystem fürs Internet. Durch die Option “Nur Webfarben” werden nur die Farben, die in der 8-Bit-Palette (256 Farben) unter Windows und Mac OS 8 enthalten sind, angezeigt. Der kleine Würfel erscheint, wenn eine Farbe gewählt wurde, die nicht in der oben genannten Palette enthalten ist ..Durch Anklicken des kleinen Würfels neben der Farbvorschau, wird die ähnlichste Farbe in der Webpalette gewählt.
Der Farbumfang des RGB oder HSB System ist größer als der des CMYK Modells, welches die druckbaren Farben anzeigt. Daher gibt es einige Farben die nicht druckbar sind. Diese werden durch ein kleines Warndreieck angezeigt. Ein klick auf das Dreieck genügt und die Farbe wird durch eine druckbare ersetzt. Durch den Menübefehl Ansicht / Farbumfang Warnung , werden alle nicht druckbaren Farben im Bild durch eine Farbe sichtbar gemacht, welche sich unter Datei / Voreinstellungen / Transparenz & Farbumfangwarnung einstellen lässt Sobald das Bild in CMYK Modus umgewandelt wird, werden alle nicht druckbaren Farben ersetzt.
Farbregler Farbfelder
Eine weitere Möglichkeit Farben zu wählen, über den Menüpunkt Fenster / Farbregler Palette einblenden . Will man sich eine gewählte Farbe sichern, da man sie vielleicht später nochmal braucht, öffnet man Fenster / Farbfelder einblenden . Dann bewegt man den Mauszeiger rechts neben das letzte Farbfeld, bis er zum Farbeimer wird, ein Mausklick und die Farbe ist dort hinterlegt. So kann man sich eine eigene Farbpalette zusammenstellen und über das Menü der Farbtabelledauerhaft abspeichern. Im Ordner Photoshop5.5 / Goodies / Adobe Photoshop only / Color swatches sind standardmäßig ein paar Farbtabellen abgespeichert.
- Zurückstellen- lädt die Standardpalette,
- Ersetzen- die aktuelle Farbtabelle wird durch die neu geladene ersetzt.
- Laden- die neu geladene Farbtabelle wird zur aktuellen hinzugefügt,
- Speichern- speichert die aktuelle Farbtabelle
Farben in der Kanäle Palette
Die Farbkanäle sind vergleichbar mit den Druckplatten beim Drucken. Fenster / Kanälepalette einblenden Die Anzahl der Farbkanäle hängt vom Farbmodus des Bildes ab. Bild / Modus / … Die Farben eines Bildes werden im RGB Format durch die Mischverhältnisse der 3 Farben erzeugt. (siehe Farbmodelle, EBV) Bei einem RGB Bild wird für jede der 3 Farben jeweils ein Kanal in der Kanäle Palette angezeigt. Die Werte eines jeden Pixels werden in den Grauwerten von 0 -255 dargestellt. Das heißt, ein Pixel der für Rot den Wert 255 hat, wird im roten Kanal weiß dargestellt. Wäre der Wert 0 wäre der Pixel schwarz.
Neben diesen Standard-Farbkanälen kann ein Bild weitere Kanäle enthalten, sogenannte Alpha-Kanäle, z. B.: gespeicherte Auswahlen(siehe Auswahlen in der Kanäle Palette) Außerdem lassen ich mit Kanälen Reliefeffekte erzeugen,
Bildmodus Indizierte Farben
Die Farben eines solchen Bildes bestehen aus sogenannten Palettenfarben. Das heißt es gibt im Bild höchstens 256 verschiedene Farbtöne. Jedem Pixel wird einer dieser Farbtöne zugewiesen. Die Farbtöne können beispielsweise alle Graustufen von Schwarz bis weiß sein, oder auch andere Farben. Zum Beispiel wenn ein Bild fast nur Grüntöne enthält und diesem Bild eine Palette mit diesen unterschiedlichen Grüntönen zugewiesen wird, so unterscheidet es sich nicht von einem Bild mit einer höheren Farbtiefe (z. B. RGB), da die anderen Farbnuancen in diesem Bild überhaupt nicht gebraucht werden. Der Vorteil ist eine geringere Dateigröße. Ein Bild kann auch aus nur 2 Palettenfarben bestehen, je weniger Farben, desto geringer die Dateigröße. Bilder mit der Endung Gif bestehen grundsätzlich aus Palettenfarben, dabei kann eine dieser Farben auch Transparenz bedeuten, damit man bestimmte Bildbereiche durchsichtig erscheinen lassen kann, beispielsweise für Webseiten mit Hintergrundtextur. Die einfachste Möglichkeit ein Bild als Gif Bild abzuspeichern ist, mit dem Menübefehl Datei / Für Web speichern . Es ist aber auch möglich Bilder mit der Endung bmp als indiziertes Bild zu speichern. Wähle dazu Bild / Modus / indizierte Farben Im sich öffnenden Menü, kann man die gewünschte Farbpalette auswählen. die ersten drei: “System (Mac)”, “System (Windows)” und “Web” sind Standardpaletten aus 255 Farbtönen, die das gesamte Spektrum enthalten. Damit erzielt man in der Regel keine guten Ergebnisse. Die nächsten Paletten lokal und master enthalten jedoch nur die Farbtöne, die auch tatsächlich im Bild enthalten sind. Gebe anschließend die gewünschte Anzahl der Farben an. z. B., ein Bild, welches nur aus einer einfarbige Schrift auf einfarbigem Hintergrund besteht, kommt mit ca. 8 Farben aus (Schriftfarbe, Hintergrundfarbe und einige Farben für den Randbereich der Schrift Anitalias).
Optionenpalette
Ab Photoshop 6 befinden sich die Optionen oben unter der Menueleiste hier lassen sich Einstellungen für das Werkzeug festlegen.
Werkzeug zurücksetzen
Klickt man mit rechter Maustaste auf das Werkzeugsymbol links oben in der Optionenleiste, lassen sich die Einstellungen zurücksetzen, sowohl für das ausgewählte wie auch alle anderen Werkzeuge.
Photoshop 5 Doppelklick auf ein Werkzeug öffnet die Optionenpalette die Optionenpalette muss zuvor über das Menü Fenster / Werkzeug Optionen einblenden aktiviert sein. Über die Optionender Palette lassen sich die Werkzeuge zurückstellen.
Anzeige der Werkzeugspitze Bearbeiten/ Voreinstellungen/ Bildschirm & Zeigerdarstellung hier kann man die Anzeige der Werkzeugspitzen definieren. Klickt man auf die Feststelltaste (Großschreibenfunktion), wird die Werkzeugspitze als Punkt angezeigt
Bewegen- Werkzeug
( Taste V ) Mit diesem Werkzeug lassen sich zuvor erstellte Ebenen verschieben. Hat man einen Bereich mit einer Auswahl versehen, lässt sich dieser Bereich des Bildes verschieben, zurück bleibt die eingestellte Hintergrundfarbe, oder wenn es sich um den Bereich einer Ebene handelt, bleibt ein Loch zurück. Durch Drücken der Alt Taste während man verschiebt, wird eine Kopie des Bereiches verschoben. Hilfslinie Außerdem lässt sich mit dem Bewegen Werkzeug mit gedrückter Maustaste eine Hilfslinie vom Lineal am Rand auf die Bildfläche schieben. Fenster / Lineal einblenden und Hilfslinien einblenden . Um eine Hilfslinie zu löschen schiebt man sie einfach aus der Bildfläche über den Rand hinaus.
Weitere Einzelheiten zu den Optionen des Bewegen Werkzeugs findet man unter Ebenen.
Freistellungswerkzeug
( Taste C ) das Bild wird auf die Größe des aufgezogenen Rahmens zurecht geschnitten, Abschließen mit Doppelklick. Zieht man einen größeren Rahmen als das Bild auf (Fenstermodus, Vollschirm), so wird Rand hinzugefügt. Bewegt man den Mauscursor außerhalb des Rahmens, kann man ihn drehen. Nach Abschluss der Aktion wird das Bild gedreht. Schief eingescanntes Bild geraderichten
- Wähle den Fenstermodus Vollschirm (Werkzeugleiste untendritter Button)
- Drücke die Feststelltaste, so dass der Mauscursor zum Zielpunkt wird. Setze den Punkt an einer Ecke des Bildes an und ziehe einen Rahmen in etwa der Größe des Bildes mit gedrückter Maustaste auf.
- Klicke auf den Mittelpunkt oder Drehpunkt des Rahmens und ziehe ihn auf die Ecke des Rahmens, wo der Rahmen das Bild berührt.
- Bewege den Mauscursor außerhalb des Rahmens, dadurch wird der Mauscursor zu 2 Pfeilen mit leichter Biegung.
- Nun drehe den Rahmen mit gedrückter Maustaste so, das er mit gleichem Winkel, am Rand des schief eingescannten Bildes verläuft.
- Korrigiere die Größe des Rahmens an den seitlichen Anfassern, so dass alle Seiten des Rahmens an den Seiten des Bildes verlaufen.
- Durch Doppelklick in der Mitte des Rahmens wird der Vorgang abgeschlossen. Die Bildränder sollten nun waagerecht und senkrecht verlaufen.
Perspektive verändern Ab Photoshop 6 oder 7 kann man mit dem Freistellungswerkzeug auch die Perspektive verändern. Will man ein rechteckiges Objekt beispielsweise eine Tür, die perspektivisch verzerrt dargestellt ist als Rechteck darstellen, so zieht man ein Rechteck auf und aktiviert in der Optionenpalette “Perspektive bearbeiten”. Nun kann man die Eckpunkte des Rahmens auf die Eckpunkte der Tür ziehen. Nach Abschluss wird die Tür rechteckig dargestellt. Abschließen durch Haken, Abbrechen durch Kreissymbol.
Seitenverhältnis Will man ein bestimmtes Seitenverhältnis oder sogar eine bestimmte Ausgabegröße in cm ausschneiden, so gibt man diese Werte in der Optionenpalette unter Breite und Höhe ein. Klicke mit rechter Maustaste in die beiden Eingabefelder und wähle cm oder mm.
Lösche die Eingabe unter Auflösung wenn diese nicht verändert werden soll. Dadurch werden keine Pixel hinzuberechnet oder abgezogen, sondern es wird lediglich ein Bereich ausgeschnitten.
Anschließend ziehe ein Rechteck auf. Aktion abschließen nicht vergessen
Maße eines Bildes für anderes Bild übernehmen Will man die Maße eines anderen in Photoshop geöffneten Bildes übernehmen, wähle dieses Bild aus und klicke auf die Option “Vorderes Bild”. Ziehe anschließend das Rechteck in dem Bild auf, welches die Maße übernehmen soll.
Malen Werkzeuge
Airbrush, Pinsel, Buntstift und Linienzeichner Die Malen Werkzeuge malen mit der eingestellten Vordergrundfarbe. In der Werkzeugspitzenpalette kann man die gewünschte Pinselgröße und Form anwählen. Unter Modus (in der Optionenpalette, Photoshop 6 oben unter dem Menü) stellt man die gewünschte Füllmethode und Deckkraft oder Druck ein. Ein niedriger Wert erzeugt einen transparenten Strich. Wenn man auf einer Ebene, in der einige Bereiche transparent sind, malt, und wählt unter Modus “dahinter auftragen”, wird nur in den transparenten Bereichen gemalt, die schon vorhandenen Bildteile bleiben erhalten.
Malen mit gedrückter Shift Taste erzeugt einen waagerechten oder senkrechten Strich. Hält man die Shift Taste gedrückt und klickt einzelne Punkte im Bild an, so werden diese Punkte mit einer geraden Linie verbunden.
Durch Betätigen der Alt Taste , wird kurzzeitig, das Pipettenwerkzeug aktiviert, sodass man durch Anklicken einer Farbe im Bild die Vordergrundfarbe und somit die Malfarbe festlegen kann. Das ist besonders dann sehr praktisch, wenn man Retuschearbeiten am Bild ausführt.
Damit die Größe der Pinselspitze, während des Malens angezeigt wird, wählen sie, Datei / Voreinstellungen / Bildschirm und Zeigerdarstellung / und aktivieren sie “Größe der Pinselspitze”. Mit der Feststelltaste wir der Mauzeiger als “Fadenkreuz” angezeigt.
Airbrush (ältere Versionen) ( Taste J ) malt mit einer weiche Kante. Einstellungen in der Optionenpalette und Werkzeugspitzenpalette. Die Option, Verblassen erzeugt eine Strich welcher nach der eingestellten Länge ausläuft, oder in die Hintergrundfarbe übergeht, je nach Einstellung. Die Optionen unter “Stiftandruck” ermöglichen Einstellungen bei Benutzung eines Graphiktabletts. Unter Druck stellt man die Transparenz ein, mit der die Farbe aufgetragen wird. Wie beim richtigen Airbrush wird die Farbe nach und nach deckend aufgetragen, wenn man mehrfach die selbe Stelle übermalt. Pinsel, Werkzeugspitzenwerkzeug ( Taste B ) Einstellungen siehe Airbrush, durch die Option nasse Kanten, wird ein Aquarelleffekt simuliert, indem ein transparenter Strich mit dunklen Außenkanten erzeugt wird. Unter Deckkraft stellt man die Transparenz ein, mit der die Farbe aufgetragen wird. Im Gegensatz zur Option “Druck” beim Airbrush wird die Deckkraft erst erhöht, wenn man die Maustaste loslässt und dann erneut über die selbe Stelle malt. Buntstift ( Taste N ), erzeugt hartkantige freigezeichnete Linien. Anklicken einzelner Punkte im Bild und gleichzeitiges Drücken der Shift Taste, verbindet diese Punkte mit einer Linie. Die Option automatisch füllen, ist ein bisschen eigenartig: Wenn Sie über die Vordergrundfarbe ziehen, erscheint die Hintergrundfarbe. Bereiche, die keine Vordergrundfarbe enthalten, werden mit der Vordergrundfarbe gefüllt. Dabei kommt es aber auch noch darauf an, wo man beginnt, es ist schon ein bisschen merkwürdig am Besten man probiert das mal aus. Linienzeichner ( Taste N ) erzeugt gerade Linien. In der Optionenpalette kann man am Anfang und Ende der Linie Pfeilspitzen einstellen, die sich durch “Bearbeiten” in der Breite und Länge und Rundung bestimmen lassen. In Photoshop 6 kleinen schwarzen Pfeil in den Optionen wählen. Außerdem kann man in den Optionen zu weiteren Vektorobjekten umschalten, z. B.: Rechteck, abgerundetes Rechteck, Ellipse, Vieleck (wieviele Ecken, in den Optionen einstellen). Ab Photoshop6 werden die Linien als Vektorgrafiken in einer eigenen Ebene erzeugt. Durch Anklicken der Ebene in der Ebenenpalette (rechte Seite) mit der rechten Maustaste, lässt sich die Ebene rastern, das heißt in eine Pixelgrafik umwandeln.
Stempel und Musterstempel
( Taste S ) Stempel Dieses Werkzeug eignet sich hervorragend um Retuschefunktionen auszuführen, beispielsweise um Kratzer aus Photos oder Pickel aus einem Gesicht zu entfernen. Man klickt einmal mit linker Maustaste und gedrückter Alt Taste auf eine Stelle neben dem Kratzer, um den “Ursprung” festzulegen, also die Stelle, die an anderer Stelle aufgetragen werden soll. Anschließend malt man mit gedrückter Maustaste über den Kratzer . Der Bildbereich wird so von einer zur anderen Stelle kopiert. Bei eingeschalteter Option “Ausgerichtet” wird das aufgenommene Bild durchgehend aufgetragen, egal wie oft Sie das Werkzeug absetzen. Bei ausgeschalteter Option “Ausgerichtet” wird ein Bild immer wieder vom “Ursprung” aus aufgetragen, jedesmal wenn sie die Maustaste loslassen und dann erneut an anderer Stelle weitermalen. Einfach mal ausprobieren, dann wird sofort klar, was gemeint ist. Es wird mit der eingestellten Werkzeugspitze gemalt. Die Stempelfunktion lässt sich auch von einem zu anderen Bild ausführen, natürlich müssen beide Bilder in Photoshop geöffnet sein.
NEU Photoshop CS 3
Photoshop CS 3 bietet nun endlich eine Möglichkeit den Aufnahmebereich zu verkleinern oder gar zu spieglen, indem man negative Werte eingibt. Auch ein Drehwinkel ist einstellbar. Man hat außerdem die Möglichkeit 4 verschiede Kopierquellen mit verschiedenen Einstellungen zu definieren. Toll! Man bedient sich der neu hinzugekommen Menüleiste rechts.
oder Musterstempel Wenn man zuvor einen rechteckigen, ausgewählten Bildbereich mit Bearbeiten / als Muster festlegen definiert hat, lässt sich dieser mit dem Musterstempel kachelartig auftragen. Es wird mit der eingestellten Werkzeugspitze gemalt. Das Muster lässt sich ab Photoshop6 in der Optionenleiste auswählen. siehe auch Bibliotheken
Protokollpinsel und Protokollebene
Mit der Protokollpalette lässt sich ein Bild in einen vorigen Zustand zurückversetzen. Mitdem Protokollpinsel hat man die Möglichkeit das Bild nur in bestimmten Bereichen in einen vorigen Zustand zurückzuversetzen. Das Werkzeug arbeitet zusammen mit der Protokollpalette Fenster / Protokoll-Palette einblenden dort lassen sich die Bearbeitungsschritte eines Bildes rückgängig machen, indem man eine Ebene in der Protokollpalette auswählt (Anklicken). Die Anzahl der gespeicherten Schritte legt man fest über:
- Photoshop 5 oder niedriger, Optionen der Protokollpalette, Pfeil in der Palette oben rechts
- Ab Photoshop 6 oder höher wählt man dazu Bearbeiten / Voreinstellungen / Allgemeine / Protokoll-Status .
Macht man mehr Arbeitsschritte werden die ersten gelöscht. Hat man zuviele Schritte eingestellt, kann die Rechenleistung des Computers beeinträchtigt werden (besonders bei großen Bildern). Neuer Schnappschussoderfügt den angewählten Zustand als Ebene in der Protokollpalette hinzu, so das dieser Zustand gesichert ist. Er wird allerdings durch Schließen und Öffnen des Bildes gelöscht (zusammen mit allen anderen Zuständen). Nicht-lineare Protokolle: Durch Anklicken einer Ebene in der Protokollpalette wird das Bild in diesen Zustand zurückversetzt, sobald man weiterarbeitet werden die nachfolgenden Zustände des Protokolls gelöscht. Wählen Sie “Nicht-lineare Protokolle sind zulässig”, in den Optionenwenn Sie Änderungen an einem gewählten Zustand vornehmen wollen, ohne die darauf folgenden Zustände zu löschen. Ein neues Dokument aus dem angewählten Zustand wird erstellt durch Anklicken des ersten Symbols unten in der Protokollpalette. Arbeiten mit dem Protokollpinsel ( Taste Y ) Erstellen Sie ein Bild, welches sie mit verschiedenen Funktionen mehrfach verändern. Wählen Sie den Protokollpinsel in der Werkzeugpalette und öffnen sie die Protokollpalette.
Wählen sie die Ebene aus, mit dessen Zustand sie malen wollen und klicken dort links auf das freie Feld, ein Protollpinselsymbol erscheint, jedoch sollten sie die Ebene selber nicht anklicken, da sonst das gesamte Bild in diesen Zustand zurückversetzt wird.
Nun können sie die gewünschten Bereiche mit gedrückter Maustaste bemalen und das Bild wird nur dort in den vorigen Zustand versetzt. Sie können auch mit den Schnappschüssen malen. Außerdem kann man nun durch Anwählen der Ebene “Neu” oben in der Protokollpalette ein neues Bild aus verschiedenen Zuständen erstellen. In der Optionenpalette des Protokollpinsels lässt sich die Option Impressionist anwählen, um einen pointilistischen Effekt zu erzielen. Weitere künstlerische Effekt lassen sich mit dem Kunstprotokollpinsel erstellen.
Radiergummi
( Taste E ) Hiermit werden die Pixel über die man fährt verändert. Ist in der Ebenepalette die Option transparente Bereiche schützen aktiviert, wird die Hintergrundfarbe aufgetragen, andernfalls wird der Bereich gelöscht, also transparent gemacht. Eine Hintergrundebene muss man in eine normale Ebene umwandeln, um Bereiche transparent zu machen.
Das magische Radiergummi arbeitet mit Farbähnlichkeit, wie man es vom Zauberstab kennt.
Hintergrundradiergummi Der Cursor des Hintergrundradiergummi hat einen Punkt in der Mitte (Hotspot) und einen Kreis, desse Größe und Kantenschärfe man unter “Pinsel” in der Optionsleiste einstellt. Das Hintergrundradiergummi nimmt die Farbe im Hotspot und löscht alle ähnlichen Farbpixel innerhalb des Kreises. Die Ebeneneinstellungen “transparente Pixel fixieren” werden außer Kraft gesetzt.
Die Farbe des Hotspots wird kontinuierlich aufgenommen /Aufnahme: Kontinuierlich
Die Farbe des Hotspots wird einmal aufgenommen/ Aufnahme: einmal
Die eingestellte Hintergrundfarbe wird genommen /Aufnahme: Hintergrundfarbfeld
Grenzen Hier geht es um Farben die nebeneinander liegen und Farben die nicht nebeneinander liegen, also durch andere Farben getrennt sind.
Toleranz: Je niedriger die Toleranz, desto farbähnlicher müssen die Pixel sein, die gelöscht werden.
Vord.farbe schützen: Die eingestellte Vordergrundfarbe wird nicht gelöscht.
Scharfzeichner, Weichzeichner & Wischfinger
( Taste R ) Es wird mit der eingestellten Werkzeugspitze gearbeitet. Mit dem Weichzeichner können Sie harte Kanten in einem Bild verwischen, um Details aus dem Bild zu entfernen. Mit dem Scharfzeichner können Sie weiche Kanten scharfstellen, um die Schärfe eines Bildes zu erhöhen. Der Wischfinger nimmt die Farbe an der Stelle auf an der sie mit gedrückter Maustaste zu ziehen beginnen und zieht sie dann über das Bild. Um am Anfang jedes Wischvorgangs die Vordergrundfarbe mit aufzutragen, schalten Sie die Option “Fingerfarbe” ein.
Aufhellen, Abdunkeln & Farbsättigung
( Taste O wie Otto) Es wird mit der eingestellten Werkzeugspitze gearbeitet. Abwedler, Nachbelichter und Schwamm Abwedler hellt Bereiche auf, Nachbelichter dunkelt ab. Bei Beiden lässt sich dieser Effekt in der Optionenpalette für helle, mittlere und dunkle Töne festlegen. Der Schwamm erhöht oder verringert die Sättigung der Farben, je nach Einstellung in der Optionenpalette.
Meßwerkzeug
( Taste U ) In der Info Palette (Fenster / Infopalette einblenden) lassen sich der Startpunkt einer Linie, die Länge, der Winkel sowie die horizontale Distanz ablesen. Auch hier gilt wieder: durch gleichzeitiges Betätigen der Shift Taste wird eine horizontale, vertikale oder diagonale Linie erzeugt. In den Paletten-Optionen der Info Palette kann man die Maßeinheit verändern (Pixel, Inch, Zentimeter, Punkt, Pica, Prozent).
Textwerkzeug
( Taste T ) es gibt 4 verschiedene Arten von Textwerkzeugen, die gebräuchlichste ist wohl der horizontale Text. Ferner gibt es noch den vertikalen Text und beides nochmal als Auswahl, wobei anstatt gefüllter Buchstaben, der Text als Auswahl erscheint. Ansonsten ist die Vorgehensweise bei allen 4 Textwerkzeugen gleich. Photoshop 5.5 oder tiefer Man klickt einmal auf die Bildfläche und es öffnet sich das Textmenü. Dort lassen sich alle Textformatierungen vornehmen. Durch Schreiben im Textfeld wird der Text gleichzeitig auf der Bildfläche erzeugt und lässt sich dort auch sofort positionieren. Anschließendes Betätigen der Enter Taste (oder Haken-Button oben rechts), schließt der Vorgang ab und der Text wird in einer eigenen Textebene erzeugt. Durch doppelklicken der Ebene kommt man erneut in das Textmenü und kann den Text ändern. Ab Photoshop 6 Wähle das Textwerkzeug, oben in der Optionenleiste kannst du zwischen den verschiedenen Textarten wählen. Außerdem kannst du dort auch weitere Schriftoptionen einstellen. Weitere Optionen findet man in der “Zeichen-Palette” Fenster / Zeichen . Hat man die gewünschten Einstellungen vorgenommen, klickt man einmal auf die Bildfläche und schreibt. Einzelne Textstellen kann man mit gedrückter Maustaste markieren und nachträglich verändern. DerVorgang wird abgeschossen, indem man a) den Haken-Button anklickt(oben rechts) b) das Bewegenwerkzeugwählt Klickt man mit dem Pfeilwerkzeugauf die Schrift braucht man die Schrift nicht zu markieren, um mittels der Zeichen Palette Änderungen vorzunehmen. Mengentext Um einen Textrahmen für Mengentext zu erzeugen, gehe folgendermaßen vor.Wähle das Textwerkzeug und ziehe einen Textrahmen auf der Bildfläche auf. Anschließend kann man den Text in den Rahmen schreiben, am Ende einer Zeile wird der Text am jeweiligen Wortende umgebrochen.
Verkrümmter Text Erstelle einen Text, oder klicke mit dem Textwerkzeug in einen zuvor erstellten Text. Klicke anschließend in der Optionenleiste oben auf den Button “Verkrümmten Text erstellen”und wähle die gewünschten Optionen.
Text mit Effekten wie Schatten, Relief, Verlauf etc. siehe Fülloptionen
Achtung! Um bestimmte Effekte (beispielsweise Filtereffekte wieGaußscher Weichzeichner) auf dem Text anzuwenden, muss man die Textebene zuvor in eine normale Ebene umwandeln, das geschieht über das Menü Ebene / Text / Ebene rendern , oder ab Photoshop 6 Ebene / Rastern / Text der Text lässt sich dann nicht mehr mit dem Textwerkzeug verändern, da er nun eine normale Pixelebene ist.
Text an einer gebogenen Linie entlang NEU Photoshop CS Ab Photoshop CS ist es möglich Text an einem Pfad (einer Linie) entlang ausrichten. Erstelle zuerst einen Pfad mit einem Zeichenstiftoder eigene Formen Werkzeug Wähle das Textwerkzeug und bewege den Cursor ohne die Maustaste zu drücken an die Pfadlinie. Sobald der Cursor sich ändert, klicke einmal mit der Maustaste und schreibe anschließend den Text. Hat man eine geschlossen Form, muss der Cursor sich außerhalb der Form befinden, bevor man klickt. Abschließen mit dem Haken oben rechts in der Optionsleisteoder Enter-Taste. Will man den Text später auf der Linie verschieben, wählt man das Direktauswahlwerkzeugoder das Pfadauswahlwerkzeugund bewegt den Cursor (ohne die Maustaste zu drücken) auf den Text. Sobald ein dicker, schwarzer Pfeil erscheint, zieht man den Text mit gedrückter Maustaste an die gewünschte Position. Mit diesen beiden Werkzeugen kann man den Text auch an der anderen Seite der nicht geschlossenen Linie postionieren.
Die Linie selbst, kann man mit den Pfadwerkzeugen nachträglich ändern. Die Pfadlinie ist im Druck nicht zu sehen, es sei denn man füllt sie. Wähle oder erstelle dazu eine andere Ebene, als die Textebene.
Mengentext innerhalb einer selbst definierten Form NEU Photoshop CS Das funktioniert ähnlich der zuvor beschriebenen Technik “Text an einer gebogenen Linie”. Erstelle eine geschlossene Form mit einem Zeichenstiftoder eigene Formen Werkzeug. Wähle das Textwerzeug. Bewege den Cursor an die Pfadlinie innerhalb der Form. Klicke einmal mit der Maus und tippe den Text ein.Abschließen mit dem Haken oben rechts in der Optionsleisteoder Enter-Taste
Rechteck-, abgerundetes Rechteck-, Ellipse, eigene Formen Werkzeug
Mit diesen Werkzeugen lässt sich eine Fülle von eigenen Formen erstellen. Die einfachste Art diese Formen zu benutzen ist folgende: Erstelle dir eine neue leere Ebene in der Ebenenpalette. In der Optionenpalette der Formenwerkzeuge aktiviere das dritte Symbol “Pixel füllen”, wähle die gewünschte Form und klicke auf den kleinen schwarzen Pfeil “Geometrie Optionen” in der Optionenpalette um weitere Einstellungen vorzunehmen. Ziehe mit gedrückter Maustaste die Form auf. Die Linien lassen sich mit Pfeilenden versehen, ein Polygon kann auch als Stern eingestellt werden, beim “eigene Form Werkzeug” lassen sich weitere Bibliotheken laden (wie immer über den Pfeil rechts oben). Drücken der Shift Taste schränkt die Bewegung ein bzw. erzeugt gleichmäßige Proportionen.
Hat man in der Optionenpalette eine der ersten beiden Optionen gewählt (Formebene, Pfade), kann man weitere Veränderungen mit den Pfadwerkzeugen und der Pfadepalette vornehmen.
Wenn man mit dem Pfadwerkzeugen und der Pfadepalette eine geschlossene Form erstellt hat, kann man diese als neue Form der Bibliothek hinzufügen und zwar über den Menübefehl: Bearbeiten / eigene Form erstellen. Mit rechter Maustaste kann man ein Element aus der Bibliothek löschen.
Farbverlauf
( Taste G ) Hiermit kann man eine Fläche mit weichen Farbübergängen füllen. Die einfachste Möglichkeit ist der Verlauf von der Vordergrund zur Hintergrundfarbe. Durch Anklicken der Bildfläche und ziehen mit gedrückter Maustaste wird der Verlauf aufgetragen. ( Shift Taste erzeugt beim “Linearen Verlaufswerkzeug” einen waagerechten, senkrechten oder diagonalen Verlauf). Man kann zwischen verschiedenen Farbverlaufswerkzeugen wählen: Linearer Verlauf, Radialer Verlauf, Winkel Verlauf, Reflektierender Verlauf, Raute Verlauf. Diese verschiedenen Verlaufsarten erklären sich eigentlich von selbst, Versuch macht klug. Der “reflektierende Verlauf” erzeugt einen linearen Verlauf zu beiden Seiten des Startpunkts. Die sonstigen Einstellungen in der Optionenpalette sind bei allen Verlaufswerkzeugen gleich. In der Optionenpalette lässt sich wie auch bei den anderen Mal- und Farbfüllwerkzeugen die Füllmethode sowie die Transparenz einstellen. “Transparenz” aktivieren: Hat man einen Verlauf mit Transparenz aus dem Menü gewählt, tritt diese nur dann in Kraft, wenn man die Option “Transparenz” in der Optionenpalette aktiviert hat. “Dither” aktivieren: ein fließender Übergang mit weniger Streifenbildung wird erzeugt. “Umkehren” aktivieren, um die Reihenfolge der Farben in der Verlaufsfüllung umzukehren. Verlauf Bearbeiten
- Photoshop 5 Unter “Verlauf” kann man verschiedene voreingestellte Verläufe auswählen. “Bearbeiten” öffnet ein Menü zu weiteren Einstellungen. Klicken Sie zuerst auf Neu, um einen eigenen Verlauf zu erstellen und vergeben Sie einen Namen.
- Ab Photoshop 6 klickt man direkt auf den Verlauf Um einen vorhandenen Verlauf aus der Liste auszuwählen klickt man auf den schwarzen Pfeil (2) Klicke auf den schwarzen Pfeil (3) um zum Menü zu gelangen. Dort kann man Farbverläufe laden speichern etc.
Weitere Einstellungen
Unter Einstellen sollte zuerst Farbe aktiviert sein. Sie sehen 2 Farbbalken. klicken Sie unter den oberen Farbbalken, eine neuer Farbpunkt erscheint, welchen Sie mit gedrückter Maustaste verschieben können.
Darunter können sie für diesen Farbpunkt die Vordergrundfarbe, Hintergrundfarbe oder durch Anklicken des Farbfeldes eine neue Farbe festlegen.
Alle Farbpunkte lassen sich auch nachträglich verschieben oder durch eine numerische Postionseingabe verlagern. Durch Anklicken der Entf Taste auf der Tastatur wird ein Farbpunkt gelöscht. Um Bereiche des Verlaufs mit Transparenz zu versehen, aktivieren Sie Transparenz. Ein neuer, schwarzer Balken erscheint. (Photoshop 6 hier wählt man einfach die Punkte oberhalb des Balkens ohne zuvor Transparenz zu wählen). Klicken Sie auch hier wieder unter (bzw. über) den Balken, um neue Punkte festzulegen. Im Menüfeld geben Sie für jeden Punkt einen Transparenzwert in Prozent an. Wenn Sie fertig sind, aktivieren Sie in Photoshop 5 wieder Farbe und die Transparenzbereiche des Verlaufs werden im zweiten Farbbalken durch Kästchenmuster angezeigt. An der rechten Seite können Sie bestehende Verläufe umbenennen, duplizieren, entfernen, auf der Festplatte abspeichern oder laden. Mit “Okay” ist der neue Verlauf gespeichert und erscheint in der Optionenpalette. Ab Photoshop 6 können sie den neuen Verlauf auch hinzufügen indem sie in der Verlaufliste hinter den letzten Verlauf auf das freie Feld klicken.
Füllwerkzeug
( Taste K ) TIPP: will man eine gesamte Fläche oder Auswahl mit einer Farbe füllen, sind folgende Tastenkombinationen der schnellste Weg: Vordergrundfarbe: Alt + Entf , Hintergrundfarbe: Shift + Entf Eine weitere Möglichkeit der Farb- oder Musterfüllung besteht über den Menübefehl, Bearbeiten / Fläche füllen . Mit dem Füllwerkzeug wird ein Bildbereich mit der Vordergrundfarbe gefüllt. In der Optionenpalette kann man die Farbtoleranz einstellen. Das funktioniert ähnlich wie beim Auswahlwerkzeug Zauberstab. Die Farbe wird nur auf anliegenden Pixel mit ähnlichen Farben geschüttet. Je niedriger der Toleranzwert desto ähnlicher müssen die Pixel sein. Der höchste Wert von 255 füllt das gesamte Bild, bzw. die Auswahl. Durch aktivieren der Option “alle Ebenen einbeziehen” bezieht sich die Toleranz am sichtbaren Farbpixel. Der Toleranzwert bezieht sich immer auf den Pixel, der angelickt wurde. Um die Kanten der gefüllten Auswahl zu glätten, aktivieren Sie die Option “Glätten”. Durch die Option “Fortlaufend” werden auch farbähnliche Pixel im gesamten Bild , die nicht miteinander verbunden sind, mit Farbe oder Muster gefüllt
Musterfüllung Wenn man eine rechteckige Auswahl (oder ab Photoshop CS ein geöffnetes Bild ohne Auswahl) durch den Befehl, Bearbeiten / Muster festlegen definiert. lässt sich dieses Bildelement als Kachelmuster füllen, durch wählen “füllen mit” in der Optionenpalette. Seit Photoshop 6 kann man oben in den Werkzeug Optionen zwischen Farbe und Muster wählen. Hier in der Optionenpalette gibt es auch ein Feld, wo man ein Muster auswählen kann. Über den kleinen Pfeil oben rechts in dieser Musterpalette hat man die Möglichkeit Musterdateien zu laden und zu speichern. Wie gesagt, ein geöffnetes Bild als Muster einfügen, über Berarbeiten/ Muster festlegen.
Hand
( Taste H ) Mit gedrückter Maustaste kann man das Bild verschieben, allerdings nur, wenn die Bildansicht so stark vergrößert ist, das nicht das gesamte Bild angezeigt wird. TrIP: durch Doppelklicken auf die Hand in der Werkzeugpalette, wird das Bild formatfüllend vergrößert oder verkleinert. TrIP: Während man ein anderes Werkzeug ausgewählt hat, kann man die Hand durch Klicken der Leertaste aufrufen. Die Hand erscheint nur solange die Leertaste gedrückt ist. Sehr praktisch wenn man in einer vergrößerten Ansicht eine Auswahl erstellt oder Details retuschiert.
Lupe oder Zoomwerkzeug
( Taste Z ) Die Bildansicht lässt sich vergrößern durch einmaliges Klicken auf der Bildfläche oder Aufziehen eines rechteckigen Bereiches mit gedrückter Maustaste. Durch Betätigen der Alt Taste und Klicken auf der Bildfläche wird die Ansicht verkleinert. Doppelklicken auf das Zoomwerkzeug in der Werkzeugpalette erzeugt eine Bildansicht in 100 %. TrIP: Durch die Tastenkombination Strg + Leertaste (Vergrößern) oder Strg + Alt + Leertaste (Verkleinern) bei gleichzeitigem Klicken auf die Bildfläche, kann man die Ansichten auch ohne das Zoomwerkzeug zu wählen verändern. Ein weiteres Hilfsmittel zur Größenansicht ist die Navigator Palette Fenster / Navigator einblenden . Dort kann man über einen Schieberegler die Ansicht regeln und den Bildausschnitt in einem kleinen Vorschaufenster verschieben. Siehe auch Fenstermodus
Werkzeugspitzen
Die Malwerkzeuge, das Radiergummi sowie die Retuschewerkzeuge malen mit einer Werkzeugspitze, die man in der Werkzeugspitzenpalette ( Fenster /Werkzeugspitzen einblenden ) auswählen kann. Ab Photoshop 6 befinden sich die Werkzeugspitzen oben in der Optionenpalette. In den Optionen der Werkzeugspitzenpalettehat man die Möglichkeit weitere Werkzeugspitzen zu den vorhandenen hinzuzufügen Menübefehl: laden oder die vorhandenen Werkzeugspitzen durch neue Werkzeugspitzen zu ersetzen Meneubefehl: ersetzen. Standardmäßig befinden sich weitere Werkzeugspitzen in einem Unterordner des Programms. Durch Doppelklick auf eine runde oder elliptische Werkzeugspitze kann man im sich öffnenden Menü, die Größe, die Randschärfe, die Form der Ellipse sowie den Malabstand definieren. Der Malabstand in Prozent ist der Abstand der einzelnen Punkte, die aufgetragen werden (ausprobieren). Der Malabstand ist die einzige Option, die sich bei den nicht kreisförmigen Werkzeugspitzen ändern lässt Um eine neue Werkzeugspitze zu erstellen, markiert man ein Bild, welches als Werkzeugspitze dienen soll mit der Rechteckauswahl und wählt in den Optionen der Werkzeugspitzenpalette”Werkzeugspitze festlegen”. In Photoshop 6 wählt man stattdessen oben im Menü Bearbeiten / Werkzeugspitze festlegen . Wenn man in Photoshop 6 den Malabstand ändern will, wählt man zuerst eine Werkzeugspitze aus, das Menü welches alle Spitzen anzeigt muss sich schließen (irgendwo klicken). Dann kann man die Werkzeugspitze nochmal anklicken und gelangt zu den Optionen: Malabstand, Größe, Rand etc.
Ab Photoshop 7 hat man neben den Werkzeugspitzen in der Optionenpalette eines Malwerkzeugs noch eine Werkzeugspitzenpalette mit einer Vielzahl an Einstellmöglichkeiten. Sie befindet sich standardmäßig oben rechts neben dem “Dateibrowser” (Fenster / Werkzeugspitzen). Hat man eine neue Werkzeugspitzenform erzeugt (kleines schwarz weiß Bild erstellen, welches als Werkzeugspitze dienen soll und dann Bearbeiten/ Werkzeugspitze festlegen ), kann man diese in Werkzeugspitzenpalette unter Werkzeugspitzenform auswählen. Hier hat man die Einstellmöglichkeiten, wie Durchmesser, Winkel, Rundheit, Malabstand etc. (ausprobieren). In den weiteren Menuepunkten der Werkzeugspitzenpalette (Formeigenschaften, Streuung etc.) lassen sich weitere Optionen bestimmen. Durch Anhaken der Option, werden die Einstellungen des Menupunktes aktiviert. Klickt man direkt auf einen der Menüpunkte lassen sich die einzelnen Optionen einstellen. Um alle Punkte einmal auszuprobieren empfiehlt es sich jeweils nur einen der Punkte zu aktivieren und auszuprobieren. Die Einstellung Verblassen aus früheren Versionen ist in Photoshop 7 etwas versteckt und zwar unter Werkzeugspitzen-Palette, andere Einstellung, Steuerung, Verblassen. Hat man alle gewünschten Optionen eingestellt und aktiviert klickt man in der Werkzeugspitzenpalette oben rechts auf den kleinen schwarzen Pfeilund wählt “Neue Werkzeugspitze”, um sie mit diesen Einstellungen den vorhandenen Werkzeugspitzen hinzuzufügen. Zweite Möglichkeit, man klickt in der Optionenpalette eines Malwerkzeug auf das Symbol. Will man diese, sowie alle anderen zur Zeit aktiven Werkzeugspitzen in einer Datei sichern, klickt man in der Werkzeugspitzenpalette oben links auf Werkzeugspitzenvoreinstellungen und klickt anschließend auf den kleinen schwarzen Pfeil oben rechts. Dort findet man den Menuepunkt “Werkzeugspitzen speichern”. Eine zweite Möglichkeit die Werkzeugspitzen zu speichern gibt es in der Optionenpalette eines Malwerkzeugs. Dort hat man auch die Möglichkeit andere Werkzeugspitzen zu laden, die Größenansicht zu ändern etc.
Mit Komma- und Punkttaste kann man in der Werkzeugspitzenbibliothek zurück- und vorblättern. Hat man die Standarwerkzeugspitzenbibliothek geladen kann man somit per Tastatur die Größe ändern.
siehe auch Bibliotheken
AUSWAHL oder MASKE
Auswahlen oder in vielen Bildbearbeitungsprogrammen auch Masken genannt sind Schablonen die im Prinzip genauso funktionieren, wie eine Schablone beim Airbrush oder der Malerei. Jeder kennt Schablonen, mit denen man beispielsweise Ornamente auf Wände malt. Dort hat man eine Pappe oder eine Plastikfolie mit einem Loch in der Form des Ornamentes. Genauso funktionieren Auswahlen. Ein Teil des Hintergrundes ist abgedeckt oder geschützt während der andere Teil in Form der Auswahl bearbeitet werden kann. Um so ein Auswahl zu erstellen gibt es die verschiedenen Auswahl Werkzeuge links in der Werkzeugpalette.
Generelle Funktionen der einzelnen Auswahlwerkzeuge
Shift Taste gedrückt halten, eine bereits bestehende Auswahl wird um die neue Form erweitert Alt Taste gedrückt halten, die neue Form wird von einer bereits bestehenden Auswahl abgezogen Ab Photoshop 6 kann man diese Einstellungen auch oben in der Leiste festlegen. die Optionen der Reihe nach:
Die gleichen Funktionen kann man auch im Fenster von Auswahl laden nutzen.
Auswahl verschieben Hat man die erste Option (neue Auswahl) gewählt und klickt nachträglich mit dem noch aktiven Auswahlwerkzeug in die Auswahl und hält die Maustaste gedrückt, kann man die Auswahl verschieben. Sobald man den Mauszeiger innerhalb der Auswahl schiebt, wird er zu einem kleinen Pfeil mit Rechteck und man hat dann auch die Möglichkeit die Pfeiltasten für pixelgenaues Verschieben zu benutzen. siehe auch Auswahl vergrößern Auswahl aufheben Photoshop 5 oder Photoshop 6 mit der Option neue Auswahl: Klickt man einmal kurz mit einem Auswahlwerkzeug innerhalb oder außerhalb der Auswahl ist diese aufgehoben (nicht bei Lasso und Zauberstab), andere Möglichkeit Strg D oder Menübefehl Auswahl / Auswahl aufheben Optionen
Weiche Kante Stellt man in der Option “weiche Kante” einen Wert ein, wird der Rand der Auswahl halbtransparent. Diesen halbtransparenten Außenbereich kann man einer Auswahl auch nachträglich zuweisen: Auswahl/ weiche Auswahlkante . In Corel Photopaint heißt diese Funktion “Verlauf”. Achte darauf, dass die weiche Kante kleiner eingestellt ist, als die Größe der Auswahl, sonst kommt eine Fehlermeldung. So ist beispielsweise eine Auswahl von 10×10 Pixel mit einer weichen Kante von 50 Pixeln nicht mehr sichtbar.
Glätten Um bei schrägen und krummen Auswahlkanten den Treppeneffekt der durch die Pixel entsteht zu vermeiden, wird die Auswahlkante geglättet, indem außen halbtransparente Pixel hinzugefügt werden. Eine andere gängige Bezeichnung ist Antialiasing. Auch Außenkanten von Schriften werden geglättet (scharf, schärfer….) . Diese Funktion sollte man in der Regel eingeschaltet lassen.
Rechteckauswahl
( Taste M ) Man zieht mit gedrückter Maustaste die diagonale eines Rechtecks auf. Sofern man eine neue Auswahl erstellt, erzeugt zusätzliches Betätigen der Shift Taste ein Quadrat, und mit der Alt Taste wird die Auswahl vom Mittelpunkt her aufgezogen. Optionen Art: hier lässt sich die Größe des Rechtecks festlegen, anschließend einmal klicken Seitenverhältnis kann bestimmt werden( 1:1, 2:1 etc.)
Kreis & Ellipsenauswahl
( Taste M ) Man zieht mit gedrückter Maustaste die Ellipse mit einer Diagonalen auf. Sofern man die Option neue Auswahl eingestellt hat, erzeugt zusätzliches Betätigen der Shift Taste einen Kreis, und mit der Alt Taste wird die Auswahl vom Mittelpunkt her aufgezogen. Optionen Art: hier lässt sich die Breite und Höhe in Pixeln festlegen, anschließend einmal klicken Seitenverhältnis kann bestimmt werden ( 1:1, 2:1 etc.) siehe auch generelle Funktionen
Auswahl einzelne Spalte und Auswahl einzelne Reihe(Taste M)
1 Pixel breite Auswahl wird von einem Bildrand zum gegenüberliegenden Bildrand aufgezogen, ideal um Linien zu erstellen. siehe auch generelle Funktionen
Lasso
( Taste L ) mit gedrückter Maustaste können sie die gewünschte Auswahl aufzeichnen Um zwischendurch ein gerades Auswahlsegment zu erzeugen, beginnen Sie zu ziehen, drücken dann die Alt-Taste und klicken an die Stellen, an denen die geraden Segmente beginnen und enden sollen. Um dann wieder per Freihand zu zeichnen, halten sie zuerst wieder die Maustaste gedrückt, lassen erst dann die Alt-Taste los und zeichnen weiter mit gedrückter Maustaste. Das Ganze funktioniert nur, wenn man die Alt Taste nicht dazu braucht, um die neue Auswahl von einer vorhandenen Auswahl abzuziehen, wie es in älteren Photoshop Versionen üblich war. siehe auch generelle Funktionen
Polygonlasso
( Taste L ) Hiermit können sie gerade Auswahlsegmente erzeugen. Klicken Sie an die Stellen, an denen die geraden Segmente beginnen und enden sollen, oder anders ausgedrückt: durch Mausklick werden Punkte definiert, die durch eine Gerade verbunden werden. Hat man sich vertan und will den letzten Punkt löschen, kann man die Entf Taste drücken. die Auswahl abschließen Hier gibt es 2 Möglichkeiten: a) Strg Taste drücken, Mausklick b) doppelklick, Anfangs und Endpunkt werden mit einer geraden Linie verbunden b) Zum Startpunkt zurückkehren (beim Mauscursor erscheint ein kleinen Kreis) dann einmal klicken.
um zwischendurch freigezeichnete Auswahlsegmente zu erzeugen halten sie die Alt Taste gedrückt siehe auch generelle Funktionen
Magnetlasso
( Taste L ) Besonders gut geeignet um komplizierte Formen vor kontrastreichen Hintergrund auszuwählen, da es die unterschiedlichen Farben entlang einer Kante erkennt man klickt einmal mit der Maus an einem Punkt irgendwo an der Kante des auszuwählenden Bildelementes. Dann lässt man die Maustaste los und fährt mit der Maus ungefähr um die Umrandung.
Abschließen a) Strg Taste drücken, Mausklick b) doppelklick, Anfangs und Endpunkt werden mit einer geraden Linie verbunden b) Zum Startpunkt zurückkehren (beim Mauscursor erscheint ein kleinen Kreis) dann einmal klicken.
Wenn man die Umrandung erstellt, werden automatisch Befestigungspunkte gesetzt. Will man den Kurvenverlauf beeinflussen, kann man durch Mausklick einen Befestigungspunkt selber definieren. Um den letzten Befestigungspunkt wieder zu löschen, drückt man kurz die Entf. Taste .
Wenn man während man mit dem Magnetlasso arbeitet, kurzzeitig das Lasso oder Polygonlasso nutzen will, hält man die Alt Taste gedrückt. Dann kann man: a) das Polygonlasso nutzen, indem man kurz mit der Maus einzelne Punkte anklickt b) das Lasso nutzen, wenn man mit gedrückter Maustaste eine Linie zieht. Um zurück zum magnetischen Lasso umzuschalten, klickt man einmal mit der Maus ohne die Alt Taste zu drücken. Optionen Lassobreite,das magnetische Lasso ermittelt nur Kanten innerhalb der angegebenen Entfernung vom Zeiger, Wert zwischen 1 und 40, man sollte unter Datei / Voreinstellungen / Bildschirm und Zeigerdarstellung / Größe der Spitze wählen, dann bekommt man auch bei den anderen Pinselwerkzeugen die Form und Größe der Spitze angezeigt Frequenz Um anzugeben, wie oft die Befestigungspunkte gesetzt werden, geben Sie bei “Frequenz” einen Wert zwischen 0 und 100 ein. Durch einen höheren Wert wird die Auswahlbegrenzung schneller verankert. Kantenkontrast geben Sie bei “Kantenkontrast” einen Wert zwischen 1% und 100% ein. Durch einen höheren Wert werden nur kontrastreiche Kanten ermittelt und durch einen niedrigeren Wert kontrastarme Kanten. Stiftandruck sollte man anstatt mit einer Maus mit einem Grafiktablett arbeiten, kann man durch unterschiedlichen Druck die Größe des Lassos variieren siehe auch generelle Funktionen
Zauberstab
( Taste W ) Mit dem Zauberstab können Sie Bildteile basierend auf der Farbähnlichkeit nebeneinander liegender Pixel auswählen. Man könnte auch sagen, man klickt einen Pixel mit einer bestimmten Farbe an und es werden alle Pixel, die eine ähnliche Farbe haben, ausgewählt. Optionen: Toleranz Geben Sie einen niedrigen Wert ein, um nur die Pixel auszuwählen, die dem Farbwert des Pixels, auf den Sie geklickt haben, sehr ähnlich sind. Geben Sie einen höheren Wert ein, um einen größeren Farbbereich auszuwählen, oder anders ausgedrückt, um auch die Pixel auszuwählen, die einen etwas größeren Farbunterschied zum angeklickten Pixel aufweisen.
Benachbart Wenn die Option “Benachbart” aktiviert ist, werden nur die Bereiche mit ähnlicher Farbe ausgewählt, die direkt an den Bereich angrenzen, den man angeklickt hat. Hat man die Option “Benachbart” deaktiviert, werden überall im Bild die Bereiche ausgewählt, die eine ähnliche Farbe besitzen.
AUSWAHLEN, AUSWÄHLEN, VERÄNDERN
im Menü Auswahl findet man alle Funktionen Auswahlen zu verändern, z. B. sie umzukehren, verkleinern und vergrößern, die Auswahlkanten zu glätten oder eine weiche Auswahlkante zu erzeugen etc. Im Maskiermodus oder auch in gespeicherten Auswahlen in der Kanäle Palette lassen sich Auswahlen mit Pinselwerkzeug, Farbverlauf, Musterfüllung etc erzeugen und verändern.
Alles auswählen ( Strg A )
der gesamte Bildbereich wird ausgewählt
Auswahl aufheben ( Strg D )
nichts ist ausgewählt, keine Auswahl
Erneut wählen ( Umsch Strg D )
die letzte Auswahl wird wiederhergestellt
Auswahl umkehren ( Umsch Strg i )
der Bereich, der vorher geschützt war, ist nun ausgewählt
Farbbereich auswählen
Diese Funktion funktioniert ähnlich wie der Zauberstab, nur das hier sofort alle Farben des Bildes ausgewählt werden, nicht nur die angrenzenden, man wählt mit der Pipette (Bild oder Vorschaubild anklicken) die gewünschte Farbe und legt die Toleranz fest, die genau wie beim Zauberstab funktioniert, mit der +Pipette können weiter Farbbereiche hinzugefügt werden, mit der - Pipette werden sie abgezogen. Aktiviere die Option Auswahl, damit die ausgewählten Bereiche weiß und die geschützten Bereiche schwarz erscheinen. Halbtransparente Bereiche sind grau.
Weiche Auswahlkante ( Alt Strg D )
Durch halbtransparente Pixel wird eine weiche Auswahlkante erzeugt, der höchste Wert ist 250. Das hat den Effekt das der ausgewählte Bereich langsam mit einem weichen Übergang in den nicht ausgewählten Bereich übergeht
Auswahl verändern
- Umrandung ein Rahmen wird aus der Auswahl erstellt. Alternativ kann man auch Bearbeiten / Kontur füllen wählen, wenn man eine Linie entlang der Auswahl erzeugen will.
- Abrunden bei sehr ausgefransten, unregelmäßigen Kanten, die beispielsweise durch den Zauberstab erzeugt wurden kann man den Rand der Auswahl abrunden
- Ausweiten die Auswahl wird um einen Wert zwischen in Pixeln vergrößert
- Verkleinern die Auswahl wird um einen Wert in Pixeln verkleinert
Auswahl vergrößern
Diese Funktion erkennt, wie beim Zauberstab farbähnliche Pixel und vergrößert eine zuvor erstellte Auswahl um alle anliegenden farbähnliche Pixel. Es wird der eingestellte Toleranzwert des Zauberstabs übernommen.
Ähnliches auswählen
diese Funktion erkennt, wie beim Zauberstab farbähnliche Pixel und wählt alle im Bild vorhandenen farbähnlichen Pixel aus, die zuvor ausgewählt wurden. Es wird der eingestellte Toleranzwert des Zauberstabs übernommen.
Kanten verbessern
Diese neue Funktion in Photoshop CS 3 erklärt sich fast von selbst, für den Rest steht, die Beschreibung unten im Fenster zur Verfügung. Man hat verschiedene Ansichtsmöglichkeiten der Auswahl und wählt in den Optionen die gewünschten Einstellungen. Die meisten Befehle dort konnte man auch vorher schon einzeln aufrufen (Auswahl verändern), aber um eine Kante zu verbessern ist es oft nötig die Einstellungen zu kombinieren. Dadurch das man sofort das Ergebnis aller Kombinationen sieht ist eine Optmierung viel einfacher oder überhaupt möglich.
Auswahl transformieren
Ein Klick auf diesen Menuepunkt und es erscheint ein Rahmen um die Auswahl mit kleinen Rechtecken an den Ecken und den Mittelpunkten der einzelnen Seiten; klickt man diese Rechtecke an, kann man mit gedrückter Maustaste die gesamte Auswahl vergrößern, mit gedrückter Umschalttaste wird die Auswahl proportional vergrößert mit gedrückter Strg Taste kann man die Eckpunkte beliebig verschieben, so das die Auswahl verzerrt wird bewegt man den Mauscursor (nicht drücken) etwas außerhalb eines Eckpunktes, verändert sich der Cursor zu kreisförmigen Pfeilen, jetzt kann man die Auswahl mit gedrückter Maustaste drehen. Der Drehpunkt, welcher in Mitte zu sehen ist, lässt sich mit gedrückter Maustaste verschieben. Doppelklick innerhalb des Rahmens schließt die Aktion ab
Auswahl speichern
Über den Menuepunkt ” Auswahl / Auswahl speichern ” wird die Auswahl gespeichert, so das sie jederzeit durch ” Auswahl / Auswahl laden ” wieder abrufbar ist. Esreicht aus das Menü mit ok zu bestätigen ohne einen Namen zu vergeben. Die Auswahlen heißen, dann Alpha1, Alpha2…. etc. Man kann in dem Menü der zu speichernden Auswahl einen Namen geben. Man kann sie in einem anderen geöffneten Bild abspeichern (das habe ich noch nie benötigt). Inder Kanälepalette kann man eine Auswahl auch durch klicken auf das Symbol “Auswahl als Kanal speichern” abspeichern.
Beim Laden kann man die Auswahl einer zuvor gespeicherten Auswahl hinzufügen, davon abziehen oder die Schnittmenge bilden.
Kanäle Palette
die gespeicherten Auswahlen erscheinen in der Kanäle Palette Fenster / Kanäle einblenden
Jede gespeicherte Auswahl ist ein “Graustufenbild”, wobei schwarz für geschützt oder nicht transparent steht und weiß für transparent, die Graustufen bedeuten, die Auswahl ist an diesen Stellen halbtransparent Wählt man eine gespeicherte Auswahl direkt in der Kanäle Palette, kann man sie mit verschiedenen Werkzeugen und Menüfunktionen bearbeiten (z.B.der Werkzeugen Pinsel, Airbrush, Farbverlauf). Eine bestehende Auswahl lässt sich auch über das zweite Symbol unten in der Kanäle Palette speichern Um einen zuvor gespeicherten Kanal als Auswahl zu laden, wählen Sie den Kanal und klicken Sie auf das erste Symbol unten in der Kanäle Palette:oder, ziehen sie den Kanal mit gedrückter Maustaste auf das Symbol. Um die Auswahl beim Laden einer bestehenden Auswahl hinzuzufügen oder davon abzuziehen, wählen Sie ” Auswahl / Auswahl laden ” und wählen Sie dann im Menüfenster die entsprechende Option. Die beiden anderen Symbole unten erzeugen einen neuen Kanalund löschen einen gewählten Kanal Um eine bestehenden Kanal zu duplizieren gibt es 2 Möglichkeiten: 1) mit gedrückter rechter Maus auf Kanal klicken und “Kanal duplizieren” wählen. 2) den Kanal mit gedrückter Maustaste auf das dritte Symbol unten ziehen(drag & drop). (siehe auch Farbkanäle)
Auswahl laden
Auswahl / Auswahl laden eine zuvor gespeicherte Auswahl wird geladen Wähle den Namen der gespeicherten Auswahl aus dem Dropdownmenü “Kanal:” aus und bestätige mit “Okay”. im Menü kann man einstellen ob die geladenen Auswahl einer bestehenden hinzugefügt oder abgezogen wird oder ob eine Schnittmenge aus beiden Auswahlen gebildet wird. Das entspricht den generellen Optionen der Auswahlwerkzeuge Alternativ lässt sich die Auswahl über die Kanäle Palette laden. Befindet man sich in der Kanäle Palette direkt auf dem Kanal, der als Auswahl geladen werden soll, reicht es das Symbolanzuklicken. Befindet man sich oben auf RGB oder einem anderen Kanal, zieht man den gewünschten Kanal mit gedrückter Maustaste auf das Symbol (drag & drop).
Maskiermodus
in der Werkzeugpalette unter Vorder-und Hintergrundfarbe, kann man, nachdem man eine Auswahl erstellt hat, in den Maskiermodus umschalten. Eine rote halbtransparente Schicht zeigt den geschützten Bereich; durch Doppelklick auf das Maskiermodussymbol kann man Farbe und Transparenz dieser Anzeige ändern. Im Maskiermodus kann man die Auswahl nun mit den Pinselwerkzeugen verfeinern. Weiße Farbe fügt der Auswahl etwas hinzu (transparente Bereiche werden vergrößert). Schwarze Farbe deckt Bereiche ab. Graue Farbe erzeugt halbtransparente Bereiche. Hat man die Veränderung abgeschlossen, schaltet man wieder in den Normalmodus um, die Auswahl erscheint wieder als gestrichelte Linie. Ein weiterer Vorteil des Maskiermodus ist, das man bei komplizierten Auswahlen gut erkennen kann, welche Bereiche ausgewählt sind und welche geschützt sind. Wichtig !! Achten Sie immer darauf das Sie anschließend wieder in den Normalmodus umschalten. Das ist eine häufige Fehlerquelle. Tipp Mit dem Farbverlaufswerkzeug lassen sich im Maskiermodus weiche Übergänge schaffen, um beispielsweise verschiedene Bildelemente in weichen Übergängen miteinander zu kombinieren. (siehe Ebenen)
EBENEN
Wenn man zuvor ausgewählte Bereiche eines Bildes kopiert und einfügt (auch von einem zum anderen Bild) entsteht eine Ebene. Das eingefügte Bildelement (Ebene) liegt über dem Hintergrund und kann nachträglich verschoben, vergrößert, verkleinert, verzerrt und transparent gemacht werden. Stellen Sie sich ein Bild mit Ebenen vor, wie eine Collage, die aus mehreren Bildelementen besteht, die übereinander liegen. Man kann sich eine einzelne Ebene auch als transparente Folie vorstellen auf der das Bild liegt.
Mit Hilfe von Ebeneneffekten (rechte Maustaste auf gewünschter Ebene) kann der Ebene ein Schatten, ein Lichtschein, ein innerer Schatten (Austanzeffekt), Reliefstrukturen, ein Farbverlauf, eine Kontur…..etc. zugewiesen werden.
Mit Hilfe der Ebenen-Palette ( Fenster Ebenen einblenden ) können Sie Ebenen erstellen, ein- und ausblenden, kopieren, zusammenfügen und löschen.
Weitere Befehle befinden sich:
- ganz oben im Menü Ebene
- im Menü der Ebenenpalette (oben rechts)
- unterhalb der Ebenenpalette auf der Symbolleiste Weitere Infos, Symbole anklicken!
- im Kontextmenü (rechte Maus) der einzelnen Ebenen. Dabei ist es wichtig, wo man in der Ebene mit rechter Maustaste klickt. Auf dem Augensymbol, dem Vorschaubild, dem Ebenenname oder auf anderen Symbolen, die in der entsprechenden Ebene erscheinen.
Wichtig! Sobald eine Ebene erstellt wurde, finden alle Veränderungen, wie beispielsweise Filter Effekte, Farbveränderungen, Helligkeit etc. nur auf der Ebene statt, die zuvor ausgewählt wurde.
Ebene erstellen
Erstelle eine Auswahl oder wähle alles aus mit Strg A wähle dann eine der folgenden Möglichkeiten:
- Bearbeiten / Kopieren anschließend Bearbeiten / Einfügen
- Strg C anschließend Strg V
- Strg J
- bei ausgewähltem Auswahlwerkzeug klicke mit rechter Maustaste in die Auswahl und wähle aus dem Kontextmenü”Ebene durch Kopie”
Neue, leere Ebene erstellen Ebenen Palette: zweites Symbol (unten) anklicken. Eine leere Ebene kann man sich vorstellen, wie eine transparente Folie auf der man beispielsweise mit dem Pinsel malen kann oder die man vollständig oder innerhalb einer Auswahl mit Farbe füllen kann. Ab Photoshop 6 kann man über die Optionender Ebenenpalette Ordner erstellen. “Neues Ebenenset” (Photoshop CS “Neue Gruppe”) In diese Ordner kann man Ebenen per drag und drop schieben. Ein Klick auf das Augensymbol des Ordners blendet alle darin enthaltenen Ebenen aus.
Ebene auswählen
Ebenen Palette: durch Anklicken der Ebene, ein Pinselsymbol erscheint und die Ebene ist dunkel hinterlegt. Doppelklick öffnete die Ebenenoptionen hier kann man einen Namen für die Ebene vergeben. Ab Photoshop6 Ebenenoptionen mit rechter Maustaste aufrufen. Hat man viele Ebenen, kann die Sache schnell unübersichtlich werden. Klickt man im Bild mit der rechten Maustaste werden alle Ebenen, die unter dem Mauszeiger liegen namentlich aufgeführt. Ordnung in der Ebenenpalette Das Werkzeug um Ebenen zu verschieben, zu skalieren etc. ist das Bewegen Werkzeug. Dort gibt es ab Photoshop 7 die Option “Ebenen automatisch wählen”. Hat man diese Option aktiviert, braucht man die Ebenen nicht mehr in der Ebenenpalette auswählen, sondern kann sie direkt im Bild anklicken. Allerdings funktioniert das nicht, bei Ebenen mit Transparenz.
Ebene ein- und ausblenden
Augensymbol anklicken
Ebene verschieben
Ebene in der Ebenenpalette auswählen, Bewegen Werkzeug in der Werkzeugpalette wählen, anschließend mit gedrückter Maustaste auf der Bildfläche verschieben (drag & drop). Hat man in der Optionenpalette des Bewegen Werkzeug die Option “Ebene automatisch wählen” aktiviert, braucht man die Ebene nicht in der Ebenenpalette auszuwählen, sondern kann sie direkt in der Bildfläche anklicken. Das funktioniert nicht so gut bei halbtransparenten Ebenen und bei mehreren übereinander liegenden Ebenen. Hat man ab Photoshop6 das dritte Symbol neben “Fixieren” oben in der Ebenenpalette aktiviert, ist die Ebene nicht verschiebbar.
Ebenen skalieren, drehen, verzerren
Ebene in der Ebenenpalette auswählen, Bewegen Werkzeug in der Werkzeugpalette wählen. Aktiviere die Option “Transformationssteuerung” oder “Begrenzungsrahmen einblenden”. in der Optionsleiste oben. Um die Ebene erscheinen nun Anfasserpunkte. Klicke auf einen der Anfasserpunkte an der Ecke und verschiebe ihn mit gedrückter Maustaste nach innen, um die Ebene zu verkleinern oder nach außen, um die Ebene zu vergrößern. Der Vorgang wird abgeschlossen durch Anklicken, des Hakens oben rechts.Abbruch durch Anklicken des Kreissymbols. Alternativ kann man auch innerhalb der Ebene doppelklicken (nicht auf den Mittelpunkt klicken).
Wenn man die Proportionen der Ebene beibehalten will, gibt es 2 Möglichkeiten:
- Halte während des Skalierens die Shift Taste gedrückt.
- Klicke auf den Eckpunkt ohne ihn zu verschieben, klicke dann oben in der Optionsleiste auf das Kettensymbol “Seitenverhältnis beibehalten”.
Ebene drehen Wenn man man dann den Mauszeiger etwas außerhalb eines Eckpunkts positioniert, erscheint der Cursor als 2 abgewinkelte Pfeile. Nun kann man die Ebene mit gedrückter Maustaste drehen. In der Mitte der Ebene ist ein kleiner Punkt. Das ist der Drehpunkt, den man auch verschieben kann. Hält man beim Drehen die Shift-Taste gedrückt, dreht man die Ebene in Winkelschritten von 15 Grad.
Ebene verzerren, spiegeln …. Wenn man dann einen der Anfasserpunkte mit gedrückter Strg Taste verschiebt, kann man die Ebene beliebig verzerren. Probiere das auch mit den mitteleren Anfasserpunkten. Alternativ findet man mehrere Befehle unter: Bearbeiten/ Transformieren Dort gibt es auch die Befehle um eine Ebene zu spiegeln.
Ebene per Eingabe skalieren oder drehen Sobald man einen der Eckpunkte angeklickt hat, kann man in der Optionsleiste Werte für Skalierung oder Drehwinkel eingeben.
Version 5 oder tiefer Ab Version 5 oder tiefer wählt man unter Bearbeiten/ Transformieren die verschiedenen Befehle um die Ebene zu skalieren, zu verzerren etc.
Bildinterpolation Glätten der Pixel (Bikubisch, etc.) Damit beim Vergrößern einer Ebene die Pixel nicht als kleine Rechtecke erscheinen gibt es Berechnungsmethoden, um diese Pixelkanten zu glätten. Diese Methoden habe ich unter Bildvergrößerung genauer beschrieben. Für die Ebenenvergrößerung wählt man die gewünschte Methode unter: Bearbeiten/ Voreinstellungen/ Allgemeine/ Bildinterpolation Die besten Ergebniss erzielt man mit Bikubisch. Sollen die Kanten nicht geglättet werden, wählt man Pixelwiederholung.
Gruppieren mehrere Ebenen auswählen, positionieren, skalieren
Photoshop CS Ebenen Palette, alle Ebenen, die gruppiert werden sollen, mit gedrückter Strg Taste auswählen. Anschließend unten in der Ebenenpalette das Kettensymbol anklicken. Durch erneutes Anklicken des Kettensymbols, kann man die Gruppierung wieder lösen. Lese nach dem nächsten Absatz weiter.
Photoshop 6 und tiefer Ebenen Palette: Ebene auswählen, in der Ebene die mit der ausgewählten Ebene gruppiert werden soll, klickt man auf die Fläche rechts neben das Augensymbol. Ein Kettensymbol erscheint. Alle weiteren Ebenen, die man auf diese Weise gruppiert werden durch das Kettensymbol gekennzeichnet, sobald man eine Ebene dieser Gruppe ausgewählt hat.
Man kann alle gruppierten Ebenen auf der Bildfläche mit dem Pfeilwerkzeug verschieben. Verbundene Ebenen kann man auch gleichzeitig vergrößern, drehen oder verzerren und aneinander ausrichten Hat man Ebenen innerhalb eines Ordners (Ebenensets/ Gruppe), so lassen sich diese zusammen auch ohne Verkettung verschieben, sofern man in der Ebenenpalette das Ordnersymbol ausgewählt hat.
Ebenen miteinander verschmelzen/ verbinden
Die Befehle, um mehrere Ebenen zu einer Ebene zu verschmelzen oder zu verbinden, befinden sich oben rechts im Menü der Ebenenpaletteoder ganz oben im Menü.
Um alle Ebenen miteinander zu verschmelzen, wählt man dort “Ebenen auf Hintergrundebene reduzieren” . Weitere Möglichkeiten: “Mit darunter liegender auf eine Ebene reduzieren” und “Sichtbare auf eine Ebene reduzieren” hier werden alle sichtbaren Ebenen zu einer Ebene verschmolzen.
ausgewählte Ebenen verbinden:
- Photoshop CS wähle alle Ebenen die miteinander verschmolzen werden sollen mit gedrückter Strg oder Shift Taste aus und wähle “auf eine Ebene reduzieren”
- Photoshop 6 und tiefer gruppierte Ebenen lassen sich zu einer Ebene verschmelzen. “Verbundene auf eine Ebene reduzieren” wählen.
Reihenfolge der Ebenen verändern
Ebenen Palette: gewünschte Ebene auswählen und mit gedrückter Maustaste in der Ebenenpalette nach oben oder unten ziehen, die erste Eben liegt oben, die Hintergrundebene muss man zuerst durch Doppelklick in eine normale Ebene umwandeln.
Ebene löschen
Ebenen Palette: Ebene auswählen, Papierkorbsymbol (unten) anklicken.
Will man nur Teile einer Ebenen löschen, kann man diese entweder mit dem Radiergummiwerkzeug weg radieren oder man erstellt eine Auswahl und drückt die Entf-Taste.
Ebene duplizieren
- Ebenen Palette: Ebene mit rechter Maustaste anklicken, “Ebene duplizieren” wählen
- Ebene mit gedrückter Maustaste auf das zweite Symbol ziehen (drag and drop)
Aus allen Ebenen kopieren
Um aus allen sichtbaren Ebenen eine neue Ebene zu erstellen, wähle ” Auswahl / Alles auswählen ” ( Strg A ) oder erstelle eine Auswahl. Anschließend Menü: ” Bearbeiten / Aus allen Ebenen kopieren ” der ausgewählte Bereich aller sichtbaren Ebenen wird in die Zwischenablage kopiert und kann mit Strg V eingefügt werden. (Photoshop 6 und tiefer: eine der sichtbaren Ebenen muss ausgewählt sein).
Ebenen: Auswahl aus Ebene erstellen
(nicht zu verwechseln mit der Ebenenmaske) Will man eine Auswahl aus der Form einer Ebene erstellen,gibt es zwei Möglichkeiten:
- a) In der Ebenen Palette die Ebene (auf Vorschaubild, oder ” T”Symbol) mit gedrückter Strg Taste klicken.
- b) Wähle Ebenentransparenz auswählen aus dem Kontextmenü (rechte Maus) des Vorschaubildes der Ebene
Eine Auswahl in Form der Ebene erscheint. Wenn man zuvor eine Auswahl erstellt hat, kann man die Auswahl der Ebene der schon vorhandenen Auswahl hinzufügen, abziehen oder die Schnittmenge beider Auswahlen bilden. Die Befehle erscheinen im Kontextmenü (rechte Maus) des Vorschaubildes der Ebene. Transparenzmaske-hinzufügen…. etc.
Fixieren: Transparente Pixel, Bildpixel,Position, Alles
Fixieren: transparente Pixel
Wenn man eine Ebene ohne Auswahl mit Farbe füllt (Strg Entf) wird die gesamte Fläche des Bildes mit Farbe gefüllt. Damit die Farbe nur in die schon vorhandenen Pixel der Ebene gefüllt wird, muss man die transparenten Bereiche der Ebene schützen, indem man die gleichnamige Option aktiviert.Es ist der gleiche Effekt, als hätte man eine Auswahl in Form der Ebene erstellt
Fixieren: Bildpixel
mit dieser Option ist es nicht möglich die schon vorhandenen Pixel einer Ebene zu ändern. Das heißt, man kann keine Farbkorrekturen vornehmen, noch die Ebene übermalen oder mit dem Radiergummi löschen. Es ist jedoch möglich die Ebene zu verschieben oder auszurichten.
Fixieren: Position
Die Ebenen kann nicht verschoben werden.
Fixieren: Alles
mit dem Schlosssymbol werden alle drei Optionen aktiviert.
Deckkraft einstellen
Ebenen Palette: oben, Wert angeben, hier lässt sich eine Ebene halbtransparent einstellen, die Werte sind prozentual, 0 bedeutet unsichtbar, 100 absolut deckend
Photoshop7 hier gibt es neben der Deckkraft noch die Option Fläche. Hat man einer Ebene Fülloptionen wie beispielsweise Schatteneffekte hinzugefügt, so werden diese mittels der Option Fläche nicht ausgeblendet.
Ebenen aneinander ausrichten (rechts, links, mittig)
Ebenen die ausgerichtet werden sollen gruppieren
Ab Photoshop CS kann man mehrere Ebenen mit gedrückter Strg Taste auswählen und braucht diese nicht zu gruppieren.
Verschieben Werkzeug wählen
oben in der Optionsleiste gewünschte Option anklicken, die Ebenen werden an der ausgewählten Ebene ausgerichtet, das heißt die ausgewählte Ebene behält ihre Position. Außerdem befinden sich dort auch die Optionen, um Ebenen in gleichmäßigen Abständen zu verteilen. Beachte die Vorschaubildchen: am oberen Rand / an horizontaler Mittellinie / am unteren Rand etc.
Photoshop 6 oder tiefer Ebenen die ausgerichtet werden sollen gruppieren, anschließend oben im Menü Ebene / Verbundene ausrichten und gewünschten Unterpunkt wählen, die Ebenen werden an der aktivierten Ebene ausgerichtet, das heißt die ausgewählte Ebene behält ihre Position. Außerdem befinden sich dort auch die Befehle, um Ebenen gleichmäßig zu verteilen.
Ebene an Auswahl ausrichten
Auswahl erstellen, beispielsweise Auswahl / Alles auswählen dann oben im Menü Ebene / An Auswahl ausrichten und gewünschten Unterpunkt wählen
Textebene in normale Ebene umwandeln
oben im Menü Ebene / Text / Ebene rendern ab Photoshop 6 Ebene / Rastern / Text oder Kontextmenü (rechte Maus) in der Ebenenpalette “Text rastern” Eine erstellte Textebene ist ein Sonderfall, nicht alle Funktionen (wie beispielsweise Filtereffekte) lassen sich auf eine Textebene anwenden. Dazu muss man sie zuvor in eine normale Ebene umwandeln.
Hintergrundebene in normale Ebene umwandeln
Hintergrundebenen lassen sich nicht verschieben und können keine transparenten Bereiche haben. Siehe auch Radiergummi.
Um eine Hintergrundebene in eine normale Ebene umzuwandeln, klickt man sie in der Ebenenpalette doppelt an und bestätigt das erscheinende Menü mit Ok.
Füllmethode oder Ebenenmodus
Füllmethoden gibt es bei Ebenen, Malwerkzeugen, Musterfüllungen, Farbverläufen etc. Füllmethoden gibt es immer dann wenn 2 Farben oder Bilder übereinandergelegt werden. Beispielsweise wenn man 2 Bilder (Ebenen) übereinanderlegt, hat man Pixel für Pixel jeweils 2 Farben die übereinanderliegen. Das gleiche gilt für eine Pinselfarbe und dem darunterliegenden Bild, oder einer Farbverlaufs- oder Musterfüllung und dem Bild darunter. Zwischen diesen beiden Pixelfarben kann man Berechnungen und Vergleiche anstellen, um daraus die neue Farbe zu erzeugen. Zum Beispiel die Methode Farbton ändert lediglich den Farbtonwert eines Pixels, gemäß dem HSB Modell. Wem das Ganze zu theoretisch ist, stellt sich einfach vor, dass 2 Bilder oder Farben miteinander kombiniert werden, ähnlich einer Doppelbelichtung eines Photos. Was bei den einzelnen Methoden dabei raus kommt, kann man durch Ausprobieren erforschen.
Füllmethode oben in der Ebenenpalette einstellen oder in der Optionenpalette der Mal- und Füllwerkzeuge
Normal Jeder Pixel, über den gemalt oder der bearbeitet wird, nimmt die Zielfarbe an. Dies ist die Standardeinstellung. (Beim Bearbeiten von Bitmapbildern oder indizierten Farbbildern wird der Normal-Modus als Schwellenwert bezeichnet.)
Sprenkeln Jeder Pixel, über den gemalt oder der bearbeitet wird, nimmt die Zielfarbe an. Die Pixel werden mit der Ausgangsfarbe oder dem Farbauftrag per Zufallsverteilung durch die Zielfarbe ersetzt, abhängig von der Deckkraft der einzelnen Pixel. Dieser Modus kommt am besten mit dem Pinsel oder der Airbrush und großen Werkzeugspitzen zur Geltung.
Multiplizieren Prüft die Farbinformationen in jedem Kanal und multipliziert die Ausgangsfarbe mit dem Farbauftrag. Dabei entsteht stets eine dunklere Farbe. Wenn Sie eine Farbe mit Schwarz multiplizieren, entsteht Schwarz, beim Multiplizieren einer beliebigen Farbe mit Weiß ändert sich die Farbe nicht. Wenn Sie mit einer anderen Farbe als Schwarz oder Weiß malen, werden die Farben zunehmend dunkler, je häufiger Sie mit einem Malwerkzeug über eine Stelle malen. Dies ist vergleichbar mit dem Malen mit unterschiedlichen Grafikmarkern über ein Bild. Multiplizieren entspricht der subtraktiven Farbmischung siehe dazu das Thema “Bildverarbeitung / Farbmodelle”
Negativ multiplizieren Prüft die Farbinformationen in jedem Kanal und multipliziert die umgekehrten Werte von Ausgangsfarbe und Farbauftrag. Die Zielfarbe ist immer heller. Mit Schwarz bleibt die Farbe unverändert, mit Weiß entsteht Weiß. Dieser Effekt ist vergleichbar mit dem Malen mit einem ausbleichenden Malwerkzeug. Multiplizieren entspricht der additiven Farbmischung siehe dazu das Thema “Bildverarbeitung / Farbmodelle”
Ineinanderkopieren Multipliziert die normalen oder die umgekehrten Farbwerte, abhängig von der Ausgangsfarbe. Muster oder Farben werden auf die vorhandenen Pixel aufgetragen, wobei die Lichter und Tiefen der Ausgangsfarbe erhalten bleiben. Die Ausgangsfarbe wird nicht ersetzt, sondern vermischt sich mit dem Farbauftrag, um die hellen und dunklen Bereiche der Originalfarbe widerszuspiegeln.
Weiches Licht Dunkelt die Farben ab oder hellt sie, je nach Farbauftrag, auf. Der Effekt ist vergleichbar mit dem Beleuchten eines Bildes mit diffusem Licht. Ist der Farbauftrag heller als 50% Grau, wird das Bild aufgehellt, ähnlich dem Effekt des Abwedlers. Ist der Farbauftrag dunkler als 50% Grau, wird das Bild abgedunkelt, ähnlich dem Effekt des Nachbelichters. Wenn Sie mit reinem Schwarz oder Weiß malen, entstehen deutlich dunklere oder hellere Bereiche, jedoch kein reines Schwarz oder Weiß.
Hartes Licht Multipliziert die normalen oder umgekehrten Farbwerte, abhängig vom Farbauftrag. Dieser Effekt ist vergleichbar mit dem Beleuchten eines Bildes mit grellem Licht. Ist der Farbauftrag (die Lichtquelle) heller als 50% Grau, wird das Bild aufgehellt, als ob es mit den umgekehrten Farbwerten multipliziert wurde. Dieser Effekt eignet sich zum Hinzufügen von Glanzlichtern in ein Bild. Ist der Farbauftrag dunkler als 50% Grau, wird das Bild abgedunkelt, als ob es mit den normalen Farbwerten multipliziert wurde. Dieser Effekt eignet sich zum Erzeugen von Schattenbereichen in einem Bild. Wenn Sie mit reinem Schwarz oder Weiß malen, entsteht reines Schwarz oder Weiß.
Farbig abwedeln Untersucht die Farbinformation in jedem Kanal und hellt die Ausgangsfarbe auf, um den Farbauftrag wiederzugeben. Beim Malen mit Schwarz bleibt die Farbe unverändert.
Farbig nachbelichten Untersucht die Farbinformation in jedem Kanal und dunkelt die Ausgangsfarbe ab, um den Farbauftrag wiederzugeben. Beim Malen mit Weiß bleibt die Farbe unverändert.
Abdunkeln Untersucht die Farbinformation in jedem Kanal und wählt von Ausgangsfarbe oder Farbauftrag die dunklere Farbe als Zielfarbe. Pixel, die heller als der Farbauftrag sind, werden ersetzt; Pixel, die dunkler sind, bleiben unverändert.
Aufhellen Untersucht die Farbinformation in jedem Kanal und wählt von Ausgangsfarbe oder Farbauftrag die hellere Farbe als Zielfarbe. Pixel, die dunkler als der Farbauftrag sind, werden ersetzt; Pixel, die heller sind, bleiben unverändert.
Differenz Untersucht die Farbinformation in jedem Kanal und zieht entweder den Farbauftrag von der Ausgangsfarbe oder die Ausgangsfarbe vom Farbauftrag ab, je nachdem, welche Farbe den höheren Helligkeitswert hat.
Ausschluss Erzeugt einen ähnlichen, jedoch weicheren Effekt als der Differenz-Modus. Bei einem weißen Farbauftrag werden die Werte der Ausgangsfarbe umgekehrt. Bei einem schwarzen Farbauftrag bleiben die Werte
Farbton Erzeugt eine Zielfarbe aus Luminanz und Sättigung von Ausgangsfarbe und Farbton des Farbauftrags.
Sättigung Erzeugt eine Zielfarbe aus Luminanz und Farbton der Ausgangsfarbe und Sättigung des Farbauftrags. Wenn Sie mit diesem Modus in einem Bereich mit einer Sättigung von Null (Grau) malen, verändert sich nichts.
Farbton & Sättigung Erzeugt eine Zielfarbe aus Luminanz von Ausgangsfarbe und Farbton sowie Sättigung des Farbauftrags. Dadurch bleiben die Grauwerte des Bildes erhalten, was sich zum Kolorieren von Graustufenbildern und Ändern der Tonwerte in Farbbildern eignet.
Luminanz Erzeugt eine Zielfarbe aus Farbton und Sättigung der Ausgangsfarbe und Luminanz des Farbauftrags. Dieser Modus ist die Umkehrung des Modus “Farbton & Sättigung”.
Ebenenstil / Ebeneneffekt / Fülloptionen
Es gibt eine Reihe von Ebeneneffekten, mit denen man jeder Ebene, egal ob Schrift oder normale Ebene, einen Schatten, ein Leuchten, einen inneren Schatten (Ausstanzeffekt), einen Reliefeffekt, einen Farbverlauf, eine Kontur …. etc. zuweisen kann. I n der Ebenenpalette mit rechter Maustaste auf die Ebene (am rechten Rand) klicken und Ebeneneffekte, Fülloptionen oder Ebenenstil wählen, oder Symbolanklicken. In den verschiedenen Photoshop Versionen wurde die Bezeichnung mehrmals geändert. In dem sich öffnenden Menü (Ebenenstilfenster) kann man sich die Effekte aktivieren, indem man sie mit einem Haken versieht. Um die Einstellungen des jeweiligen Effektes vorzunehmen klickt man direkt auf den Namen des Effektes. Die Einstellungen probiert man am Besten alle mal aus. Beim ausprobieren sollte man nur einen Effekt aktivieren, sonst sieht man die Änderungen nicht so gut. Es besteht die Möglichkeit, sich alle Einstellungen aus den verschiedenen Effekten als Stil abzuspeichern
- wähle im Ebenenstilfenster oben rechts “Neuer Stil”
- in der Stile Palette (Fenster/ Stil), unten “Neuer Stil”
In der Stile Palette Fenster / Stil gibt es eine Stilbibliothek, in welcher die selbst gespeicherten Stile aufgenommen werden, siehe dazu Bibliotheken. Will man die Ebeneneffekte auch auf andere Ebenen anwenden, so klickt man in der Ebenepalette die Ebene mit dem zugewiesenen Stil mit der rechten Maustaste an und wählt Ebeneneffekt (bzw. Ebenenstil) kopieren . Danach klickt man die neue Ebene (die den Stil bekommen soll) in der Ebenenpalette mit der rechten Maustaste an und wählt Ebeneneffekt (bzw. Ebenenstil) einfügen .
Ebenenmaske
dieses Thema ist vielleicht etwas schwierig und man kann es eigentlich getrost außer acht lassen, da sich die Effekte der Ebenenmaske auch herstellen lassen indem man Teile der Ebene löscht ( Entf ). Im Prinzip geht es darum, das ich eine Auswahl erzeuge, die ein Loch in der Ebene erzeugt, so das die darunterliegende Ebene durchscheint. Die verschiedenen Optionen finden alle in der Ebenenpalette statt. ” Fenster / Ebenen einblenden ” Ebenenmaske erstellen Ich erstelle eine Ebene oder wandele die Hintergrundebene durch doppelklick in eine normale Ebene um, und darauf eine Maske oder Auswahl. Durch Anklicken des “Ebenenmaske hinzufügen” Buttonsunten in der Ebenenpalette, wird die Ebenenmaske erzeugt. Die nicht maskierten Bereiche der Ebene verschwinden. In der Ebenenpalette erscheint ein Kettensymbol und eine Miniatur der Maske.
Ebenenmaske bearbeiten Diese Ebenenmaske lässt sich nachträglich bearbeiten indem man auf die Miniatur der Maske klickt, vorne erscheint das Symbol, welches anzeigt, das nun die Ebenenmaske bearbeitet wird.Ich kann nun die Maske mit einem Malwerkzeug verändern. Auch hier funktioniert die Maske wieder wie ein Graustufenbild, wobei weiße Farbe, die Maske erweitert und schwarze Farbe die Maske verkleinert, Grauwerte erzeugen halbtransparente Bereiche. Klicke ich die Miniatur der Maske mit der Alt Taste an wird die Maske als Graustufenbild angezeigt. Hier könnte man jetzt auch ein Graustufenbild aus der Zwischenablage einfügen (Kopieren, Einfügen / Strg C, Strg V). Will ich hingegen die Ebene selber bearbeiten, klicke ich auf die erste Miniatur, welche die Ebene zeigt. Vorne erscheint das Pinselsymbol.
Ebenenmaske und / oder Ebene verschieben Wenn ich das Pfeilwerkzeug anklicke um die Ebene zu verschieben, wird auch die Maske verschoben, will ich nur die Maske ohne die Ebene verschieben, klicke ich auf das Kettensymbol zwischen den beiden Miniaturen, es verschwindet, nun kann ich Maske oder Ebene alleine verschieben (je nachdem welche Miniatur ich gewählt habe). Über Bearbeiten / Frei Transformieren / Skalieren etc. kann ich nun Ebene oder Maske vergrößern, verkleinern, drehen etc. Ebenenmaske löschen Um die Ebenenmaske zu löschen, klicke ich die Maskenminiatur mit der rechten Maustaste an, und wähle “Ebenenmaske entfernen”. Im sich öffnenden Menü kann ich auswählen, ob ich die Maske auf die Ebene anwende oder nicht. Bei Anwendung werden Bereiche der Ebenegelöscht. Um die Maske nur zeitweise zu deaktivieren, wähleim selben Menü: “Ebenenmaske deaktivieren”.
Anstatt eine Ebenenmaske zu erzeugen gibt es noch die Möglichkeit, bestimmte Helligkeitsbereiche einer Ebene unsichtbar zu machen. Durch Doppelklick der Ebene in der Ebenenpalette erscheint das Menü, in welchem man die Regler (unten) auf den gewünschten Helligkeitsbereich, der transparent erscheinen soll, verschieben kann. Unter Farbbereich “Graustufen” wird die Helligkeit des gesamten Bildes gewählt. Dort kann man auch die einzelnen Farbkanäle auswählen und verändern. Nur die Helligkeitsbereiche, die zwischen den beiden Pfeilen liegen, sind sichtbar. Alles andere wird ausgeblendet. Der zweite Balken funktioniert genauso, nur für die darunterliegende Ebene. Die dort gewählten Helligkeitsbereiche sind sichtbar. (Versuch macht klug)
Einstellungsebene
Auch ein Thema, welches man nicht unbedingt wissen muss, da man es auch anders machen kann. Hier geht es darum Bildkorrekturen (Farbveränderung, Kontrast, etc.) als Ebene abzuspeichern. So lassen sich diese Veränderungen nachträglich anpassen. Außerdem kann man sie mit dem Augensymbol aus- und einblenden.
Ebenenpalette, gewünschte Ebene anklicken, Hauptmenü (oben) Ebenen/ Neue Einstellungsebene .Im sich öffnenden Untermenü wählt man die gewünschte Bildkorrektur aus. Sie entsprechen den Bildkorrekturen unter Bild / Eintstellungen Es öffnet sich ein Menü mit folgenden Optionen
- mit darunterliegender Ebene gruppieren - die Änderung wirkt sich nur auf die direkt darunterliegende Ebene aus, bei Deaktivierung wird die Veränderung auf alle darunterliegenden Ebenen angewendet
- Farbe - in der Ebenenpalette wird diese Ebene farblich hervorgehoben
- Modus Deckkraft - durch die Einstellungsebene entsteht quasi eine neues Bild oder anders ausgedrückt, die Pixel des ursprünglichen Bildes werden anders eingefärbt. Wählt man hier eine niedrigere Deckkraft so werden diese neuen Farben mit den ursprünglichen Farben kombiniert. Die Art der Kombination oder Füllmethode kann man unter Modus einstellen.
Anschließend öffnet sich das eigentliche Menü (Erklärungen zu den einzelnen Menuepunkten findet man unter Bildkorrekturen) Nachdem man die Veränderung mit okay bestätigt hat, erscheint sie als Einstellungsebene in der Ebenenpalette und kann dort durch Anklicken des Augensymbols deaktiviert werden.
Hat man die Eintstellungsebene mit der darunterliegenden gruppiert, wird das durch einen geknickten Pfeil angezeigt. Um weitere Ebenen dieser Gruppierung hinzuzufügen, zieht man die Ebenen zwischen die Eintstellungsebene und die darunterliegende, eigentliche Ebene.
Hat man, bevor man die Einstellungsebene erstellt, eine Auswahl erzeugt, so wird die Änderung nur innerhalb der Auswahl sichtbar, da die Einstellungsebene mit einer Ebenenmaske kombiniert wird.
Überschaubarkeit mehrerer Ebenen, Farbe, Ebenenset/ Gruppe
Um bei einer großen Anzahl einzelner Ebenen die Überschaubarkeit zu gewährleisten gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Farbe Neben dem Gruppieren von Ebenen, lassen sich einzelne Ebenen auch farblich voneinander abgrenzen. Klicke dazu mit rechter Maustaste auf das Augensymbol der Ebene und wähle eine Farbe.
Inhalt einer Ebene überprüfen Wenn man überprüfen will, was die ausgewählte Ebene darstellt, wählt man im Kontextmenues (rechte Maus) des Augensymbols der Ebene alle übrigen Ebenen ein- ausblenden
Ebenenset/ Gruppe (Ordner) Bei einer großen Anzahl von Ebenen lassen sich zusammengehörige Ebenen in Ordnern zusammenfassen. Diese Ordner heißen Ebenenset (Photoshop 6 und tiefer) oder Gruppe (ab Photoshop CS) und können über das Menü der Ebenenpalette erstellt werden.
Ebenenset/ Gruppe erstellen, gewünschte Ebene mit gedrückter Maustaste auf Ordnersymbol schieben.
Die Funktionen der andern Ebenenset/ Gruppe -Befehle lassen sich an den Bezeichnungen erkennen.
So kann man beispielsweise alle gruppierten Ebenen durch den Befehl neues Ebenenset aus verbundenen Ebenen bzw. neue Gruppe aus Ebenen… in einen Ordner einschließen.
Wählt man das Ordnersymbol in der Ebenenpalette aus, kann man ein Ebenenset/ Gruppe mit dem Augensymbol ein- und ausblenden, mit rechter Maustaste löschen, mit dem Pfeilwerkzeug verschieben oder über einen Menübefehlduplizieren.
Ebenenkomposition
Ab Photoshop CS kann man verschiedene Kombinationen von Ebenen im Fenster Ebenenkomposition speichern, die im psd Format mit abgespeichert werden können. Jedoch darf man hier nicht allzuviel erwarten. Es lassen sich damit die Sichtbarkeit, Fülloptionen, und xy-Position von Ebenen speichern. Deckkraft, Ebenenmodus oder die Reihenfolge der Ebenen übereinander lassen sich nicht speichern. Fenster/ Ebenenkomposition
Beispiel Nehmen wir an, wir haben 5 Ebenen, die von unten nach oben Ebene1, Ebene2…. Ebene5 heißen. Durch Ein- und Ausblenden bestimmter Ebenen erzeugen wir verschiedene Layouts. So könnte Layout1 aus den eingeblendeten Ebenen 1, 3, und 5 bestehen, während ein anderes Layout aus Ebene 2 und 3 besteht. Solche Kombinationen lassen sich im Fenster Ebenenkomposition abspeichern.
Ebenenkomposition speichern Blende die gewünschten Ebenen ein, klicke im Fenster Ebenenkomposition auf das Symbol Neu. Hier kann man einen Namen und eine Beschreibung eingeben. Aktiviere die gewünschten Optionen: Sichtbarkeit, Position, Fülloptionen (Stile). Speichere auf diese Art verschiedene Kompositionen der Ebenen ab.
Ebenenkompositon anzeigen Wähle die gewünschte Kombination im Fenster Ebenenkomposition am linken Rand ausoder wähle die Pfeilsymbole zum navigieren.
Ebenen nachträglich ändern Fügt man nachträglich neue Ebenen hinzu, so ist das kein Problem, wenn man jedoch nachträglich Ebenen löscht, wird hinter jeder Ebenenkomposition ein Warndreieck angezeigt, auch wenn die nachträglich gelöschte Ebene in der Ebenenkomposition ausgeblendet ist. Durch klicken auf “Ebenenkom. aktualisieren”wird das Warndreieck entfernt. Ändert man die Reihenfolge der Ebenen, wird diese auch in den Ebenenkompositionen geändert. Mit dem Papierkorb löscht man eine Ebenenkomp, logisch.
BILDKORREKTUREN
Mit Bildkorrekturen sind Veränderungen der Farbe, Helligkeit, Kontrast etc gemeint. Fast alle Einstellungen werden über einen der Unterpunkte des Menüs” Bild/ Anpassungen (Einstellen) ” vorgenommen (Photoshop Elements, Menuepunkt: Überarbeiten ). Um einige Korrekturen besser zu verstehen, sollte man die Farbmodelle RGB, CMYK, HSB begreifen.
Korrektur auf einen Farbkanal anwenden In vielen dieser Korrekturbefehle, gibt es die Möglichkeit die Veränderung auf einen der Farbkanäle zu beschränken. Im jeweiligen Menüfenster befindet sich ganz oben die Option “Kanal”. Das sind bei einemRGB Bild die Kanäle für Rot, Grün und Blau. Um diese Funktion zu begreifen, ist es erforderlich das RGB Farbmodell zu verstehen. Jeder Pixel eines RGB Bildes hat eine Farbe, die sich aus 3 Werten für Rot, Grün und Blau zusammensetzt. Sind alle drei Werte gleich, hat die Farbe einen Grauwert von 0 (Schwarz) bis 255 (Weiß). Alle anderen Farben kann man mit meinem RGB-Farbregler ausprobieren. Hinter jedem Farbregler meines RGB-Farbregler ist ganz rechts ist ein Feld, in dem der Wert als Graustufe dargestellt wird. Es ist natürlich auch der Grauwert, den der Pixel hätte, wenn alle drei Farbwerte diesen Zahlenwert hätten. Außerdem ist es der Grauwert, der in der jeweiligen Kanälepalette in Photoshop angezeigt würde. Zum Beispiel. ein knallroter Pixel mit dem RGB Wert 255, 0, 0 wäre demnach im roten Kanal Weiß, und im grünen und blauen Kanal schwarz. Wenn ich bei einem mehrfarbigen RGB Bild beispielsweise den roten Kanal in der Kanäle Palette auswähle und ihn mit weißer Farbe fülle, hätten alle Pixel den Rot-Wert 255 während die blau und grün Werte der Pixel natürlich nicht verändert würden. So würde das Bild also generell farblich verändert. Genau das passiert nun auch, wenn man in einem der Unterpunkte von Bild / Einstellungen oben im Menü unter Kanal anstatt RGB, einen der Kanäle auswählt. Die vorgenommenen Veränderungen ändern dann jeweils nur die Rot, Grün oder Blau Werte aller Pixel.
Tonwertkorrektur
Bild/ Anpassungen (Einstellen) / Tonwertkorrektur Einstellen der Hell- Dunkelwerte oder der Lichter und Tiefen. In der Kurve sieht man die Verteilung von Helligkeit und Dunkelheit im Bild, (zur Veranschaulichung testen Sie mal ein ganz dunkles und ein ganz helles Bild) Unten sieht man einen Farbverlaufsbalken von schwarz nach weiß. Über diesem Balken sieht man eine Kurve. Ist die Kurve ein einer Stelle hoch, bedeutet das, dass im Bild viele Pixel von der Graustufe vorhanden sind, die auf dem Verlaufsbalken direkt darunter zu sehen ist. Wenn sie die Lichter und Tiefen eines Bildes korrigieren wollen, dass an einer Seite des Histogramms zu wenige Pixel aufweist, ziehen Sie einfach den Tonwertkorrektur-Regler zur ersten Pixelansammlung an beiden Enden des Histogramms.
Ein Graustufenbild hat 255 verschiedene Graustufen, nehmen wir mal an wir verschieben den linken Regler auf Position 100. So werden die Pixel, die die Graustufe 100 hatten, zu schwarzen Pixeln mit dem Wert 0. Alle Pixel, die links von 100 lagen, werden auch zu schwarz. Alle übrigen Pixel, die zuvor zwischen 100 und 255 lagen, werden nun verteilt zwischen 0 und 255. Da es zwischen 0 und 255 mehr Abstufungen gibt, als zwischen 100 und 255, entstehen Lücken in der Kurve. Das macht sich im Bild als krüselige, pixelige Struktur bemerkbar. Bilder, die im RAW Modus aufgenommen wurden, haben mehr Abstufungen und haben auch nach einer Veränderung mit der Tonwertkorrektur eine bessere Qualität als Bilder in anderen Dateiformaten.
Durch die Auto-Tonwertkorrktur wird diese Einstellung automatisch vorgenommen. ( Bild/ Anpassungen (Einstellen) / Auto-Tonwertkorrektur )
Oben im Fenster von Tonwertkorrektur kann man auch Kanal, rot, grün oder blau wählen. Damit verändert man nur die Rot-, Grün- oder Blauwerte der Pixel.
Pipetten
Im Menü von Tonwertkorrektur und Gradationskurven gibt es drei Pipetten. Dazu folgendes Beispiel. Bei einem eingescannten Scharz-weiß-Bild (Schriftstück, Noten, Strichzeichnung), ist oft die Papierfarbe nicht richtig weiß und die Schrift nicht richtig schwarz. Um das zu korrigieren, klicke mit der weißen Pipette (ganz rechts) auf die dunkelste Stelle des weißen Papiers, die zu Weiß werden soll. Klicke mit der schwarzen Pipette (ganz links) auf die hellste Stelle der Buchstaben die zu tief Schwarz werden sollen. Mit der mittleren Pipette könnte man noch den Mittelton festlegen.
Alle Änderungen zurücksetzen, durch Alt Taste und “Abbrechen”.
Gradationskurve
Bild/ Anpassungen (Einstellen) / Gradationskurve ein weiteres Hilfsmittel den Tonwertbereich eines Bildes zu korrigieren. Diese Kurve repräsentiert alle Farben eines Bildes, jede Veränderung ist dort ablesbar. Sie können hier jeden Punkt der von 0 bis 255 reichenden Skala verändern und dabei bis zu 15 andere Werte konstant halten. Die X-Achse des Diagramms stellt die ursprünglichen Helligkeitswerte der Pixel (Eingabewerte) dar; die Y-Achse dagegen die neuen Helligkeitswerte (Ausgabewerte). Die diagonale Linie, die standardmäßig erscheint, zeigt das aktuelle Verhältnis zwischen den Ein- und Ausgabewerten an: Es wurde kein Pixel verändert, so das alle Pixel gleiche Ein- und Ausgabewerte haben.
Um Änderungen vorzunehmen klicken Sie auf die Kurve (diagonale Linie) und ziehen Sie den Punkt nach oben (heller) oder nach unten (dunkler). Sollen beispielsweise die Mitteltöne heller werden, ziehen sie den Mittelpunkt der Diagonalen nach oben. Sollen die Lichter dunkler, ziehen sie, einen Punkt rechts auf der Diagonalen nach unten. Um ein Negativ des Bildes zu erhalten, ziehen Sie den linken unteren Punkt ganz nach oben (die Tiefen werden hell) und den rechten oberen Punkt ganz nach unten (die weißen Pixel werden schwarz).
Klicken Sie direkt ins Bild und sie bekommen den entsprechenden Tonwert auf der Kurve angezeigt. Um diesen Punkt festzulegen, klicken Sie ins Bild mit gedrückter Strg Taste (gilt für den Gesamtkanal, RGB)
Legen Sie mehrere Punkte fest und verschieben Sie einzelne nach oben und unten. Es lassen sich 15 Punkte festlegen. Um mehrere Punkte gleichzeitig zu verschieben, wählen Sie sie mit gedrückter Umschalttaste aus.
Ziehen Sie die Punkte über den Rand, um sie zu löschen.
Klicken Sie mit gedrückter Alt Taste auf das Raster um ein feineres bzw. gröberes Raster festzulegen.
Sie können auch einzelne Farben (Farbkanäle) ändern, indem Sie oben den gewünschten Kanal auswählen. Klicken Sie direkt ins Bild mit gedrückter Umschalt + Strg Taste um den entsprechenden Punkt auf der Kurve im entsprechenden Farbkanal festzulegen. Hier werden dann nur alle Rot-, Grün- oder Blauwerte aller Pixel verändert.
Mit dem Stiftsymbol (unten) können Sie ein Kurve frei zeichnen.
Mit den entsprechenden Buttons können Sie ihre Kurven speichern und laden, um eine bestimmte Kurve auch auf ein anderes Bild anwenden zu können.
Alle Änderungen zurücksetzen, durch Alt Taste und “Abbrechen”. Siehe auch Pipetten
Farbbalance
Bild/ Anpassungen (Einstellen) / Farbbalance Mit diesem Befehl kannst du die Farbmischung in Farbbildern verändern. Ähnlich wie ” Kanalmixer ” ist diese Funktion für allgemeine Farbkorrekturen geeignet, um beispielsweise einen Farbstich zu korrigieren. Man kann Tiefen, Mitteltöne und Lichter in jedem einzelnen Farbkanal ändern.Öffne außerdem die Kanäle Palette, um die Änderungen in den Vorschaubildern zu sehen. Für einen gezielten Umgang solltest du das RGB Modell unbedingt verstehen. Beobachte die Kanäle und verschiebe den mittleren Regler (Magenta/ Grün). Im Plusbereich (0 bis +100)ändert sich der grüne Kanal. Im Minusbereich (0 bis -100) ändern sich die beiden anderen Kanäle Rot und Blau. Alle Änderungen zurücksetzen, durch Alt Taste und “Abbrechen”.
Helligkeit und Kontrast
Bild/ Anpassungen (Einstellen) / Helligkeit Kontrast Ziehe die Regler nach Rechts und Links. Mit “Helligkeit/Kontrast” ist es am einfachsten, allgemeine Veränderungen am Tonwertbereich des Bildes vorzunehmen. Allerdings werden mit diesem Befehl alle Pixelwerte des Bildes - Lichter, Tiefen und Mitteltöne - gleichzeitig verändert. Alle Änderungen zurücksetzen, durch Alt Taste und “Abbrechen”.
Schwarzweiß
Ab Photoshop CS 3 gibt es eine neue Funktion, um ein Farbbild in ein Schwarzweißbild umzuwandeln. Bild/ Anpassungen / Schwarzweiß . Verschiebe die Regler um bestimmte Farbtöne aufzuhellen oder abzudunkeln. Klickt man im Bild auf einen bestimmten Farbton und zieht den Regler nach links oder rechts, so wird der Bereich dieses Farbtons aufgehellt oder abgedunkelt. Kleiner Tipp nehme ein Bild welches verschiedene Farbtöne hat beispielsweise grüne Wiese, blauer Himmel, halte die Maustaste gedrückt und ziehe die Maus horizontal über die grüne Wiese und/ oder den blauen Himmel. Zieht man von links nach rechts, wird der Farbton heller, zieht man von recht nach links wird er dunkler. Grautöne, weiß und schwarz kann man so nicht verändern.
Durch Aktivieren der Option “Farbton” wird das Schwarzweißbild eingefärbt. Farbe und Sättigung kann man einstellen. Die gleiche Funktion gibt es auch unter Bild/ Anpassen / Farbton Sättigung. Sie heißt dort “färben”.
Farbton Sättigung
Bild/ Anpassungen (Einstellen) / Farbton Sättigung Für diese Funktion sollte man das HSB Farbmodell verstehen. Da jeder Pixel aus diesen Farbwerten besteht, lassen sich die Farbtöne ändern, indem alle Farbtonwerte um einen Wert erhöht oder minimiert werden. Bei einer Erhöhung der Farbtöne um 30, wird ein Pixel mit Farbtonwert 10 zu 40, ein Farbton 100 zu 130 usw. Gleiches kann man mit den Sättigungs und Helligkeitswerten machen. Es besteht auch die Möglichkeit nur die Pixel, die in einem bestimmten Farbtonbereich liegen, zu verändern, beispielsweise alle Pixel mit Farbtonwerten zwischen 100 und 200. Die anderen Pixel bleiben erhalten. Damit keine harten Kanten im Bild entstehen, werden die Farbtöne im Randbereich nur leicht verändert. Hat man das HSB Modell verstanden, weiß man, dass ein farbloser Pixel jeden beliebigen Farbtonwert haben könnte und er sich somit über den Farbtonregler nicht ändern lässt. Alle farblosen Pixel (von schwarz bis weiß) haben den Sättigungswert 0.
Wie macht man das Ganze? Wähle “Standard” aus dem Menü “Bearbeiten” im Dialogfeld, um alle Farben gleichzeitig zu ändern. Ziehe anschließend die Regler für Farbton, Sättigung und Helligkeit nach rechts oder links. Die obere Farbleiste zeigt die Farbe vor der Änderung, die untere, wie sich die Änderung auf alle Farbtöne bei voller Sättigung auswirkt Um nur einen bestimmten Farbbereich zu ändern gibt es mehrere Möglichkeiten: Wähle einen der voreingestellten Farbbereiche für die zu ändernde Farbe. (Bearbeiten) Mit Hilfe des Reglers zwischen den Farbleisten kannst du jeden beliebigen Farbtonbereich bearbeiten.
- Ziehe eine der vertikalen weißen Leisten neben dem dunkelgrauen Mittelteil, um den Bereich der Farbkomponente zu ändern. Ein höherer Bereich erhöht die Abnahme und umgekehrt.
- Ziehe eine der helleren grauen Leisten, um den Bereich, aber nicht die Abnahme zu ändern.
- Ziehe eines der weißen Dreiecke, um die Abnahme, aber nicht den Bereich zu ändern. Abnahme bedeutet, dass die Änderung der Pixel im Randbereich nach außen hin abnimmt. Ohne diesen Randbereich könnten harte Kanten im Bild enstehen. Probier es aus.
- Halte die Strg- bzw. die Befehlstaste gedrückt, und ziehe die Farbleiste, so das eine andere Farbe in der Mitte der Leiste erscheint.
Klicke direkt auf das Bild, um einen Farbtonbereich auszuwählen. Wähle das Pipettensymbol mit dem + Zeichen, um den Farbtonbereich zu erweitern.oder mit dem minus Zeichen, um ihn zu verkleinern.
Farbe ersetzen
Bild/ Anpassungen (Einstellen) / Farbe ersetzen eine ganz ähnliche Funktion, wie “Farbton Sättigung”, welche nach dem Prinzip der Funktion “Auswahl / Farbbereich auswählen” funktioniert. Auch hier kann man mit der Pipette bestimmte Farben direkt im Bild auswählen. Über Toleranz kann man den Farbbereich erweitern und verkleinern Mit der +Pipette fügt man andere Farbbereiche hinzu Anschließend wird der Farbton, Sättigung und die Helligkeit an den entsprechenden Reglern eingestellt. Alle Änderungen zurücksetzen, durch Alt Taste und “Abbrechen”.
Kanalmixer
Bild/ Anpassungen (Einstellen) / Kanalmixer RGB Verständnis ist hier Voraussetzung. Hier kann man die einzelnen Farbkanäle miteinander mischen, am Besten man öffnet zuvor die Kanäle Palette, um die Änderungen an den Vorschaubildern zu sehen. Unter Ausgabekanal wählt man den Farbkanal, der geändert werden soll und mischt dann unten mit den Reglern die anderen Farbkanäle. Somit setzen sich die Farbwerte der ausgewählten Farbe oder des Kanals aus den Werten der anderen beiden Farben zusammen. Zum Beispiel wenn ich oben Kanal Rot auswähle und dann folgende Einstellungen vornehme Rot=0, Grün=100, Blau=0, bekommt der Rote Kanal die Werte des grünen Kanals zugewiesen, oder anders ausgedrückt, die Rot Werte von RGB werden durch die Grün Werte ersetzt. Mit dem Regler Konstante wird der Kanal einfach heller oder dunkler gemacht. Ich benutze den Kanalmixer in erster Linie dazu, um ein Bild als Graustufenbild darzustellen, indem ich “Monochrom” anklicke (unten). So kann ich durch Mischen der Kanäle ein optimales Schwarz Weiß Bild erzeugen. Es bleibt weiterhin im RGB Modus, so das man die Graustufen durch die einzelnen Kanäle gezielt beeinflussen kann. Alle Änderungen zurücksetzen, durch Alt Taste und “Abbrechen”.
Umkehren
Bild/ Anpassungen (Einstellen) / Umkehren Das Bild wird zum Negativ
Schwellenwert
Bild/ Anpassungen (Einstellen) / Schwellenwert Das Bild wird auf die beiden Farben Schwarz und Weiß reduziert. Alle Änderungen zurücksetzen, durch Alt Taste und “Abbrechen”.
Tontrennung
Bild/ Anpassungen (Einstellen) / Tontrennung Ähnlich wie Schwellenwert, wird das Bild auf wenige Farben reduziert, nur hier kann man die gewünschte Farbzahl eingeben. In vielen andern Bildbearbeitungsprogrammen heißt diese Funktion Posterize oder so ähnlich, da der Effekt an ein Siebdruckposter erinnert. Alle Änderungen zurücksetzen, durch Alt Taste und “Abbrechen”.
Variationen
Durch Anklicken der Vorschaubilder lassen sich schnell Tonwertkorrekturen vornehmen. Der Regler Fein-Grob bestimmt den Grad der Änderung. Alle Änderungen zurücksetzen, durch Alt Taste und “Abbrechen”.
gleiche Farbe
mit dieser Funktion kann man die Farbigkeit eines Bildes auf ein anderes übertragen. Öffne 2 Bilder und wähle das Bild aus, dessen Farbigkeit geändert werden soll. Wähle Bild/ Anpassungen (Einstellen) / gleiche Farbe . Wähle unten als Quelle das Bild aus, dessen Farbigkeit übernommen werden soll. Mit den Regler kann man die Einstellungen verfeinern.
Tiefen/ Lichter
Diese Funktion ist ideal bei unterbelichteten Bildern. Jeder der photographiert kennt das Problem, wenn beispielsweise bei Landschaftsaufnahmen der Himmel eine schöne Farbigkeit hat, aber die Landschaft viel zu dunkel ist. Bevor es diese Funktion gab, war es nicht ganz einfach solche Bilder zu korrigieren. Wähle Bild/ Anpassungen (Einstellen) / Tiefen, Lichter . Mit den beiden Reglern kann man die Einstellungen für die dunklen und hellen Bereiche einstellen.
Scharfzeichnung Filter
Filter / Scharfzeichnungsfilter / Unscharf Maskieren An dieser Stelle noch eine Korrekturmöglichkeit, die ausnahmsweise mal unter Filter erscheint und zwar die verschiedenen Scharfzeichnungsfilter . Mit dem Filter Unscharf maskieren (USM) werden Pixel gesucht, die sich um einen unter Schwellenwert angegebenen Wert von den benachbarten Pixeln unterscheiden. Der Kontrast dieser Pixel wird um einen bestimmten Wert erhöht. Wie hoch dieser Wert ist, wird unter Stärke festgelegt. Wie weit die Pixel voneinander entfernt sein können, die verglichen werden legt man unter Radius fest. Der Regler Schwellenwert legt fest, wie stark die Kontraste der Pixel sein müssen, damit sie überhaupt verstärkt werden. Das heißt, wenn der Schwellenwert auf 0 ist, werden auch die geringsten Kontraste verstärkt. Das gleiche passiert auch beim Filter Scharfzeichnen oder Stark Scharfzeichnen. Während beim Filter Konturen scharfzeichnen die Kontraste nur dann verstärkt werden, wenn die Pixel sich von den umliegenden Pixeln stark unterscheiden.Die besten Einstellmöglichkeiten hat man jedoch beim Unscharf maskieren . Man kann den USM Filter ganz gut ausprobieren, indem man die Stärke auf 500 und die anderen beiden Regler erst auf 0 einstellt. Dann probiert man einen höheren Radius und Schwellenwert aus. Zum Schluss setzt man die Stärke wieder zurück auf den gewünschten Wert.
HDR
HDR = High Definition Range, frei übersetzt: großer Tonwertumfang HDR Photografie ist die Technik aus mehreren unterschiedlich belichteten Photos ein Bild zu erstellen. Wählen Sie Datei/ Automatisieren / zu HDR zusammenfügen Wählen Sie dort unter Vewenden “Ordner” oder “Dateien” und klicken Sie auf “Durchsuchen”. Wählen Sie alle Bilder aus, die zu einem Bild zusammengefügt werden sollen. Nun erscheint ein neues Fenster, in dem alle Bilder aufgeführt sind. Man kann unter “Weißpunktvorschau” das Ergebnis mittels Regler anpassen. Wählen Sie unter “Bittiefe” 16 bit und bestägigen Sie mit Okay. Anschließend kann man im Fenster “HDR Konvertierung” weitere Einstellungen vornehmen. “Lokale Anpassung” bietet die meisten Einstellungsmöglichkeiten, da man hier an der Gradationskurve die Feinjustierung vornehmen kann.
PFADE
Pfade benötigt man um geschwungene Linien, Flächen oder Auswahlen zu erschaffen (z. B. um Objekte wie Tassen, Teller, Äpfel, Autos…etc. auszuschneiden): Pfade sind im Prinzip das gleiche, wie Linien oder Objekte, die man mit einem Vektorgraphikprogramm (z. B. Corel Draw, Freehand) erschafft. (siehe hierzu EBV Pixel und Vektorgrafik).
Man erstellt und bearbeitet Pfade mit dem “Pfad-Werkzeugen” ( Taste A ) und der Pfad-Palette ( Fenster / Pfade einblenden ). Ein Pfad kann aus geschwungenen und geraden Linien bestehen. Jeder dieser Linien besitzt Knotenpunkte, die den Verlauf der Linie bestimmen.
Es gibt Gerade- und Kurvenknotenpunkte. Die Kurvenknoten werden in 3 Arten unterteilt.
| Gerader Knoten | Zwischen den Knotenpunkten wird eine gerade Linie gebildet. |
| Kurvenknoten symmetrisch | Beide Stützpunktknoten entwickeln sich parallel zueinander.DieKurve läuft exakt in der gleichen Krümmung und Krümmungsstärke hinein und hinaus, harmonischer Kurvenverlauf. |
| Kurvenknoten geglättet | Krümmungsstärke vor dem Knoten kann getrennt von der Krümmungsstärke der Kurve, die nach dem Knoten folgt, bestimmt werden.Die Ausrichtung der Stützpunktknoten verläuft gemeinsam, harmonischer Kurvenverlauf. |
| Kurvenknoten spitz | Beide Linien kann man getrennt voneinander ausrichten, beliebige Kurven bis zum spitzen Winkel sind möglich. |
Pfad erstellen
Das präziseste Werkzeug um einen neuen Pfad zu erstellen, ist der “Zeichenstift”. Man klickt die einzelnen Punkte, die mit Linien verbunden werden sollen, einmal auf der Bildfläche an. Will man ein geschlossenes Objekt zeichnen klickt man zum Schluss nocheinmal auf den ersten Punkt (der Mauszeiger wird zum Kreissymbol). Erzeuge möglichst wenige Punkte. Will man geschwungene Linien haben, klickt man die einzelnen Punkte an, doch lässt man die Maus nicht sofort los, sondern zieht mit gedrückter Maustaste eine Achse aus dem Punkt heraus, an die sich die Kurve schmiegt. (Hier ist etwas Übung vonnöten) Bedenke, das man jeden Knotenpunkt und damit den Verlauf der Linie im Nachhinein ändern und perfektionieren kann. Will man einen spitzen Knotenpunkt erstellen, klickt man um einen Knotenpunkt zu erstellen, zieht dann die Achse aus dem Knoten, drückt die Alt Taste, ändert den Winkel des Ankers, lässt die Alt Taste los und lässt erst dann die Maustaste los. Will man einen geglätteten Knoten zeichnen, verfährt man genauso, nur dass man statt der Alt Taste die Strg Taste klickt, um den Griffpunkt am Ende der Achse zu verschieben. Will man eine nicht geschlossene Linie abschließen, klickt man mitgedrückter Strg Taste außerhalb des Pfades. Will man eine zuvor abgeschlossene Linie fortsetzen klickt man einfach einen der Endpunkte an und setzt die Linie durch Erstellen neuer Punkte fort. Man kann auch eine bestehende Auswahl in einen Pfad umwandeln und zwar in der Pfade Palette unten “Arbeitspfad aus Auswahl erstellen”. Der Pfad erscheint in der Pfad-Palette ( Fenster / Pfade einblenden ). Ein weiteres Werkzeug einen Pfad zu erstellen ist das Freiformzeichnen-Werkzeug. Mit gedrückter Maustaste wird eine Linie gezeichnet. Die Anzahl der Knotenpunkte lässt sich der Optionenpalette einstellen. Sehr nützlich kann auch das Werkzeug “Magnetischer Zeichenstift” sein.Es funktioniert ähnlich dem Magnetlasso. Es erkennt unterschiedliche Farben im Bild und erstellt entlang dieser Linie einen Pfad. Ohne die Maustaste zu drücken einfach entlang der Linie ziehen. Will man mehrere Pfade erstellen, die sich überschneiden, kann es sinnvoll sein, sie in einer neuen neue Pfad Ebene anzulegen, das schafft Übersicht und die Auswahl der Knotenpunkte fällt einfacher. Pfad-Palette unten “Neuen Pfad erstellen” Symbol anklicken. Die einzelnen Pfad Ebenen werden, wie Ebenen in der Ebenenpalette ausgewählt und mit dem Papierkorbsymbolkann man sie wieder löschen. Auch die automatisch erzeugte Arbeitspfadebene sollte man mit gedrückter Maustaste auf das Symbol “neuer Pfad”ziehen, um sie dauerhaft anzulegen.
Knotenpunkte auswählen und verschieben
Um Knotenpunkte zu bearbeiten muss man die verschiedenen Knotenarten kennen. In der Pfad-Palette, gewünschte Pfad-Ebene auswählen, “Direktauswahl Werkzeug” wählenund gewünschten Knotenpunkt anklicken. Alle Knotenpunkte des ausgewählten Pfades erscheinen. Der ausgewählte Knotenpunkt ist schwarz und wenn es ein Kurvenknoten ist, werden die beiden Achsen mit den Stützpunktknoten an den Enden sichtbar. Der Knotenpunkt kann nun mit gedrückter Maustaste verschoben werden. Der Kurvenverlauf kann geändert werden, indem man die Stützpunktknoten anklickt und mit gedrückter Maustaste verschiebt. Will man mehrere Knotenpunkte gleichzeitig auswählen, klickt man sie entweder einzeln mit gedrückter Umschalt Taste an, oder man zieht mit gedrückter Maustaste ein Rechteck um alle Knotenpunkte, die man auswählen will. Anschließend kann man sie zusammen verschieben. Man kann den Kurvenverlauf auch ändern, indem man irgendwo auf die Linie zwischen zwei Knotenpunkten klickt und sie mit gedrückter Maustaste verschiebt. Shortcuts: Klickt man mit gedrückter Alt Taste auf eine Kurve, werden alle Knotenpunkte aktiviert. Man kann nun, nachdem man die Alt Taste losgelassen hat, die gesamte Kurve verschieben. Verschiebt man sie jedoch, mit gedrückter Alt-Taste wird eine Kopie der Kurve verschoben. Verschiebt man die Stützpunktknoten mit gedrückter Shift Taste, rastet die Achse auf der horizontalen, vertikalen oder diagonalen ein.
Knotenpunkte hinzufügen und entfernen
Mit den beiden Werkzeugen Ankerpunkt einfügen und Ankerpunkt Löschenkann man Knotenpunkte hinzufügen und entfernen. Alternativ kann man einen oder mehrere ausgewählte Knotenpunkte auch mit der Entf Taste löschen.
Pfad transformieren skalieren, drehen, neigen etc.
Mehrere Knotenpunkte bzw. den ganzen Pfad auswählen, Menü ” Bearbeiten / Punkte transformieren ” gewünschten Unterpunkt auswählen, Skalieren, Drehen Neigen etc. (funktioniert genauso wie bei Ebenen und Kanälen) Ab Photoshop 7 kann man auch das Pfadauswahlwerkzeugwählen und in der Optionenleiste “Begrenzungsrahmen einblenden” wählen. Symbol für Abbrechen und Abschließen
Knotenpunkt ändern mit dem “Punkt-umwandeln-Werkzeug”
Durch Anklicken der Knotenpunkte und herausziehen der Stützpunktknoten mit dem “Punkt-umwandeln-Werkzeug” schaltet man in die verschiedenen Knotenarten um.
Wie geht das im einzelnen: Man ändert einen Kurvenknoten indem man den Knotenpunkt mit dem “Punkt-umwandeln-Werkzeug”anklickt die Linie wird gerade. Um diesen Geradenknoten in einen Kurvenknoten umzuwandeln, zieht man mit gedrückter Maustaste den Stützpunktknoten aus dem Knotenpunkt heraus und man bekommt einen symmetrischen Knotenpunkt. Durch erneutes Anklicken und verschieben eines Stützpunktknotens mit dem Punkt-umwandeln-Werkzeugs entsteht ein spitzer Knoten. Um wieder zu einem Geradenknoten zu kommen klickt man einmal direkt auf den Knotenpunkt und das Spielchen beginnt von vorne.
Hat man die gewünschte Knotenpunktart erstellt, sollte man mit dem “Direktauswahl-Werkzeug”weiterarbeiten um die Stützpunktknoten oder den Knotenpunkt selber zu verschieben. Hält man beim Punkt-umwandeln-Werkzeug die Strg Taste gedrückt wird währenddessen das Direktauswahl-Werkzeug aktiv.
Pfad füllen, Pfad als Linie und Pfad als Auswahl
diese Funktionen sind mit den drei Buttons unten in der Pfad Palette abrufbar.
Pfadauswahl-Werkzeug
Ein Pfad kann aus mehreren nicht zusammenhängenden Linien bestehen. Wählt man diese Linien mit dem Pfadauswahlwerkzeugaus, erscheinen oben in der Optionenleiste dieses Werkzeugs folgende OptionenWählt man dann in der Pfade Palette unten die Option Pfadkontur füllen ergeben sich die verschiedenen Füllungen
STAPELVERARBEITUNG
Wenn Sie eine Photoshopversion besitzen, in der es die Funktion gibt Datei/ Skripten / Bildprozessor , lesen sie erst den Tipp, denn das ist ein bisschen einfacher und bietet auch Vorteile bei Quer- und Hochformatbildern.
Man hat die Möglichkeit, eine zuvor gespeicherte Aktion, auf alle Bilder, die sich in einem Ordner befinden anzuwenden. Die veränderten Bilder werden in einem neuen Ordner abgespeichert. Erstelle dazu eine neue Aktion, beispielsweise eine Aktion, die die Bildgröße auf 100 Pixel Breite ändert. Diese Aktion muss ausgewählt sein. Wähle nun Datei, Automatisieren, Stapelverarbeitung . Im sich öffnenden Menü wählt man unter Quelle (wählen) den Ordner aus, in dem sich die Bilder befinden, die man ändern will. Unter Ziel (wählen) gibt man einen Ordner an, in dem die veränderten Bilder abgespeichert werden sollen. Durch klicken auf Okay wird der Vorgang gestartet.
Wenn man beispielsweise auch ein Abspeichern als Jpg mit einer bestimmten Komprimierung erreichen will, so kann man auch das Abspeichern in einem bestimmten Ordner zuvor in der Aktion mit aufnehmen. Es folgt ein Beispiel. Ich will alle Bilder eines Ordners auf eine Bildbreite von 500 Pixel ändern und diese dann im Ordner C:/temp mit einer Jpg Komprimierung von 43 abspeichern.
Öffne ein Bild. Gehe in der Aktionenpalette oben rechts auf den Pfeilbuttonund wähle: “Neue Aktion”. Vergebe einen Namen und bestätige mit okay. Wähle: Bild / Bildgröße , gebe unter Breite 500 Pixel ein (Proportionen erhalten / Bikubisch) Wähle: Datei/ speichern unter Wähle dort den Ordner C:/temp und bestätige mit okay in nächsten Fenster gebe die gewünschte Jpg Komprimierung ein und bestätige mit okay Gehe unten in der Aktionenpalette auf den ersten Button für Stop Schließe das Bild und alle evtl. auch alle anderen geöffneten Bilder Wähle: Datei/ Automatisieren/ Stapelverarbeitung Unter “Satz” und “Aktion” müsste die zuvor erstellte Aktion erscheinen, wenn nicht wähle sie aus. Wähle unter “Quelle” die Option Ordner, Klicke darunter auf “wählen” und wähle den Ordner aus, in dem sich die Bilder befinden, die verändert werden sollen. Wähle unter “Ziel” die Option Ordner, klicke darunter auf “wählen” und wähle C:/temp Aktiviere die Option “speichern unter in Aktionen überschreiben” Bestätige mit Okay
Der Zielordner braucht hier eigentlich nicht nochmal angegeben werden, da das Speichern schon in der Aktion hinterlegt wurde. Es reicht die Option “speichern unter in Aktionen überschreiben”.
Bildprozessor
alle Bilder als tif, psd, oder jpg abspeichern, für Querformat Breite festlegen, für Hochformat Höhe festlegen
Datei/ Skripten/ Bildprozessor ist eine weitere Art, eine Stapelverabeitung zu erstellen. Wähle Quellordner und wähle gleicher Speicherort, denn es wird sowieso ein Unterordner dort angelegt, der als Namen, die gewählte Dateiendung bekommt. Wähle die gewünschte Jpg Komprimierung (bei jpg). Aktiviere die Option “an Format anpassen” und gebe bei Breite, die Breite ein, die alle Querformatbilder bekommen sollen und bei Höhe, die Höhe, die alle Hochformatbilder bekommen sollen. Aktiviere die Option “Aktion ausführen” und wähle die gewünschte Aktion, sofern eine Aktion ausgeführt werden soll.
Droplet erstellen Alle Bilder eines Ordners als JPG, Gif oder PNG abspeichern
Ein Droplet ist eine Anwendung (in Windows eine exe Datei), auf die man per Drag and Drop mehrere Bilder oder einen gesamten Ordner schiebt, um alle Bilder auf eine bestimmte Art zu komprimieren oder mit einer Aktion zu verändern.
Ab Photoshop CS 3 lese unten weiter. Ein Droplet erstellt man mit dem Programm “Image Ready” welches bei der Installation von Photoshop (CS2 oder tiefer) mit installiert wird. Dort gibt es die Funktion “Droplet erstellen” welche ein kleines Programmicon erzeugt. Im Arbeitsplatz oder Desktop von Windows kann man gewünschte Bilder oder Ordner einfach auf das Programmicon ziehen und alle Bilder werden den Einstellungen des Droplets entsprechend abgespeichert.
Starte Image Ready. Öffne ein Bild. An der Oberkante des Bildfenster wähle den Karteireiter: “Optimiert”. Wähle Fenster/ Optimierung. Wähle
- “JPG” und stellte die gewünschte “Stärke” der Komprimierung ein. Die Qualitätsverluste kann man direkt am Bild erkennen.
- “Gif”
- “PNG” die Einstellung entsprechen in etwa den Einstellungenn von “Gif” PNG 24 bietet die Möglichkeit halbtransparente Pixel abzuspeichern.
Wähle in der Optimieren Palette “Droplet erstellen”
Wähle den Ordner, an dem das Droplet abgespeichert werden soll, beispielsweise auch den Desktop. Nun hat man ein Programmicon, auf das man per drag and drop Bilder oder Ordner schieben kann. Sie werden dann unter gleichem Namen an gleicher Stelle aber mit geänderter Dateiendung abgespeichert.
Photoshop CS 3
Ab Photoshop CS3 erstellt man ein Droplet über den Menübefehl Datei/ Automatisieren/ Droplet erstellen . Hier wählt man dann eine zuvor erstellte Aktion aus, die in dem Droplet gespeichert wird und die später auf Bilder angewendet wird, die man in der Arbeitsplatzumgebung von Windows auf das Droplet zieht.
So gehts Schritt für Schritt.
- Datei/ Automatisieren/ Droplet erstellen
- Klicke auf “Wählen” und gebe eine Ordner und Dateinamen an, unter dem das Droplet gespeichert wird. Dort entsteht dann eine exe Datei oder ein Programmicon.
- Wähle eine zuvor erstellte Aktion aus, welche auf alle Bilder angewendet werden soll.
- Wähle als Ziel eine der folgenden Optionen: ohne: die Bilder werden nicht gespeichert, sondern bleiben in Photoshop geöffnet. speichern und schließen: die Aktion wird ausgeführt, die Bilder werden im gleichen Ordner unter gleichem Namen gespeichert und geschlossen. Hat man in der Aktion selber einen der “Speichern” Befehle aufgezeichnet, kann man die Option “speichern unter in Aktionen überschreiben” aktivieren. Näheres dazu siehe unten im Beispiel. Ordner: Wenn Sie diese Option aktivieren, klicken Sie darunter auf “Wählen” und geben einen Ordnernamen an, in dem die Bilder gespeichert werden sollen. Außerdem können Sie die Dateinamen genauer festlegen. Wenn Sie beispielsweise “einstellige Seriennummer” und “Erweiterung” wählen, werden die Bilder durchnummeriert. Beim Ausprobieren, wird sofort ein Beispiel angezeigt.
- Klicken Sie auf “Okay” und schauen Sie in dem Ordner nach, ob das Droplet mit der Endung exe in dem zuvor bestimmten Ordner und mit dem von Ihnen bestimmten Namen entstanden ist.
- Öffnen sie ein weiteres Arbeitsplatzfenster und ziehen Sie alle Bilder oder einen Ordner, der alle Bilder enthält, auf das Droplet.
Beispiel: Siehe auch Bildprozessor. Wir wollen ein Droplet erstellen, welches alle Bilder mit JPG Komprimierung 8 im gleichen Ordner abspeichert. So gehts Schritt für Schritt:
- Erstellen Sie ein Bild mit mindestens 2 Ebenen im RGB Modus.
- Klicken Sie in der Aktionenpalette oben links auf die Optionenund wählen Sie “Neue Aktion”.
- Vergeben Sie eine sinnvollen Namen, beispielsweise “JPG Kompr 8″.
- Der Aufnahmeknopf in der Aktionenpalette unten ist rot. Das heißt alles, was man jetzt macht wird aufgezeichnet.
- Gehen Sie in der Ebenenpalette oben links auf die Optionen und wählen Sie den Befehl “Auf Hintergrundebene reduzieren”.
- Wählen Sie Datei/ speichern. Nehmen sie den Ordner, der sich gerade öffnet, wählen Sie keinen anderen Ordner aus. Nehmen sie den Namen, der vorgegeben ist, aber wählen Sie als Dateiformat JPG.
- Nach dem Klicken auf “Speichern” öffnet sich ein Fenster, in dem man die Komprimierung einstellt. Wir wählen 8 und baseline. Die Option “progressiv” wird nicht von allen Programmen unterstützt. Sie bewirkt, dass sich ein Bild beim Laden nicht von oben nach unten aufbaut, sondern insgesamt immer schärfer wird.
- Schließen Sie das Bild.
- Gehen Sie in die Aktionen Palette und klicken Sie unten auf “Stop”.
Die Aktion ist fertig und könnte nun als Droplet benutzt werden. Alle Bilder werden im gleichen Ordner als Jpg Bild abgespeichert. Sofern das Bild vorher schon ein JPG Bild war, wird es überschrieben.
Wie Sie sehen, müssen Sie bei den Aktionen auf alle Eventualitäten achten. Beispielsweise, darauf, dass man den Befehl auf “Hintergrundebene reduzieren” anwenden muss, denn ein Bild mit mehreren Ebenen kann man nicht ohne “Bestätigung” als Jpg abspeichern.
Animation / Filme als Ebenen importieren/ Filme in Gifanimationen umwandeln
In meinen “Photoshop Tipps zum Nachmachen”, gibt es das Tutorial Animation, welches sich auf das ältere Programm “Image Ready” bezieht. In neueren Versionen von Photoshop sind die Funktionen und dazugehörigen Fenster in Photoshop integriert. In Photoshop CS3 gibt es die Möglichkeit Filme (beispielsweise avi) in Photoshop zu importieren. Gehe dazu auf Datei/ importieren/ Video in Ebenen , wähle den Film von der Festplatte aus. Unter dem Vorschaufenster befindet sich eine Abspielsteuerung, mit gedrückter Umschalt-Taste kann man einen zeitlichen Bereich des Filmes markieren, wenn man nicht den gesamten Film importieren will. Hat man die Option “Frame Animation erstellen” aktiviert, werden die Bilder des Films nicht nur als einzelne Ebenen angelegt sondern zusätzlich noch als einzelne Frames im “Animationsfenster” angelegt. So kann man mit “Datei/ für Web speichern” daraus eine Gif Animation erstellen.
FILTER
Filter können die unterschiedlichsten Effekte erzeugen. Besonders toll ist die Möglichkeit, Filter von Drittanbietern in das Programm zu integrieren. Diese Filter muss man im “Plug-Ins” oder “Zusatzmodule” Unterordner von Photoshop installieren (Programme / Adobe / Photoshop / Zusatzmodule (bzw. plugin)). Sie erscheinen nach einem Neustart des Programms unter dem Menü Filter . Es besteht seit CS2 auch die Möglichkeit einen zusätzlichen Ordner als Filterordner festzulegen,(Datei / Voreinstellungen / Zusatzmodule und virtueller Speicher).
Undefinierten Bereich ersetzen Verzerrungsfilter / Versetzen, Verbiegen, Schwingungen Sonstige Filter / Verschiebungseffekt Bei diesen Filtern kann der Rand des Bildes soweit ins Bild verschoben oder verzerrt werden, das ein undefinierter Bereich entsteht, der hier definiert werden soll:
- Durch verschobenen Bereich ersetzen, der Bereich wird mit dem Inhalt der gegenüberliegenden Seite des Bildes gefüllt
- Kantenpixel wiederholen, hier werden die Farben der Randpixel wiederholt, dadurch können Streifen entstehen
- Mit Hintergrundfarbe auffüllen, der Bereich wird mit der Hintergrundfarbe gefüllt
Vordergrundfarbe Hintergrundfarbe Kunstfilter / Buntstifschraffur Strukturierungsfilter / Buntglasmosaik Rendering Filter / Differenz Wolken, Wolken Stilisieungsfilter / Kacheleffekt Zeichnenfilter / fast alle Filter dieser Rubrik Diese Filter arbeiten mit der eingestellten Vorder und Hintergrundfarbe
| Filter | was kommt dabei raus | wie geht das | was brauch ich noch dazu |
|---|---|---|---|
| Strukturierungsfilter / mit Struktur versehen | die Bildoberfläche wird strukturiert, wie auf Leinwand gemalt, Steinoberfläche etc. | Struktur laden, es werden Graustufenbilder in psd Format verlangt. Je heller die Pixel, desto höher die Stelle im Relief. | Photoshop/ Goodies / Textures |
| Verzerrungsfilter / Versetzen | Man kann beispielsweise Schrift auf ein T-Shirt mit Falten anbringen. wobei die Schrift, sich dem Faltenwurf anpasst. Es wird ein Graustufenbild des T-Shirt Bild abgespeichert, was als Verschiebungsmatrix dient. Dabei werden die Pixel der zu verändernden Ebene (Schrift) anhand dieser Verschiebungsmatrix verschoben. Je dunkler die Pixel der Matrix, desto weiter wird verschoben. | Weite und Höhe der Versetzung angeben Verschiebungsmatrix (das Bild, nach dessen Graustufen das Bild versetzt wird, oder anders ausgedrückt, wie stark das Bild verzerrt werden soll) Ist die Verzerrungsmatrix nicht gleich groß, wie das Bild, kann man es auf die gleiche Größe vergrößern oder es wird gekachelt (”Wiederholen”) Undefinierte Bereiche, durch das Verzerren kann der Rand verschwinden, der wird durch den gegenüberliegenden Rand ersetzt (kacheln) oder die Randpixel werden wiederholt. Dieser Filter lässt sich auch gut in Kombination mit dem vorigen einsetzen, beispielsweise um Gaskacheln oder ein Puzzle zu erstellen. | Kopie des Bildes als Graustufenbild abspeichern oder anderes Graustufenbild |
| Rendering Filter / Beleuchtungseffekte | Man kann ein Bild mit einer oder mehreren Lichtquellen ausleuchten. Dabei stehen einem verschiedene Strahler zur Verfügung. Außerdem kann man einen Reliefkanal angeben, das heißt von einem zuvor gespeichertem Kanal wird anhand der Graustufenwerte ein Relief erzeugt. Je heller die Pixel, desto höher die Stelle im Relief. | Graustufenbild, welches als Relief dienen soll als Kanal abspeichern. Filter aufrufen, Strahler, Farbe und weitere Optionen festlegen. Richtung und Weite an den Anfassern im Vorschaubild festlegen. Reliefkanal (unten) angeben. | Graustufenbild als Kanal abspeichern. |
| Kunstfilter / Tontrennung & Kantenbetonung Malfilter / Dunkle Maltstriche | Die Farben des Bildes werden flächig die Kanten werden betont. Dadurch bekommt man einen Look, wie in alten Comics. | Ab Photoshop CS kann man mehrere Filter gleichzeitig ausführen. Wähle dazu unten das Neu Symbol. Wähle zuerst den Kunstfilter / Tontrennung & Kantenbetonung. Als zweiten Filter darüber, kann man dann noch Malfilter/ dunkle Maltstriche wählen. Mit einem Grafiktablett, kann man anschließend noch ein paar Linien hinzuzeichnen. | Hier ein Beispielbild, einer Straßenzene. Hier eine Collage, die anschließend mit Filtern und Grafiktablett nachbearbeitet wurde. |
| Verzerrungsfilter / Weiches Licht / Kunstfilter/ Tontrennung & Kantenbetonung / Kunstfilter / Farbpapiercollage | Comicstil: In neueren Photoshopversionen kann man mehrere Filter auf einmal übereinanderlegen. Wähle dazu im Filtermenü unten rechts “neue Effektebene”. Das hat den Vorteil, dass man die Optionen aller Filter ausprobieren kann. Denn gerade durch die Kombination bestimmter Einstellungen kommt man zu dem gewünschten Ergebnis. |
man fügt 3 Filter hinzu,
Spiele mit den Einstellungen aller 3 Filter. |
|
|
Verzerrungsfilter / Weiches Licht Malfilter / Kanten betonen Malfilter / gekreuzte Malstriche |
Malerei ähnlich wie im vorigen Tipp 3 Filter übereinander. |
Smartfilter
Ab Photoshop CS3 hat man noch mehr kreative Möglichkeiten Filter nachträglich zu ändern und mit dem Bild zu kombinieren. Wähle Filter / Smartfilter. Nach Bestätigung wird die Ebene in eine Smartfilterebene konvertiert. Alle danach aufgerufenen Filter erscheinen in der Ebenenpalette. Durch Doppelklick auf den Filter in der Ebenenpalette öffnet sich erneut das Filtermenü, so dass man nachträglich die Filtereinstellungen verändern kann.
Auch die Füllmethode und Deckkraft des Filters kann eingestellt werden. Außerdem kann man Bereiche des Bildes vom Filter ausschließen.
Wenn man das eigentliche Bild ohne die Filter verändern möchte, klickt man doppelt auf das Vorschaubildchen in der Ebenenpalette. Es öffnet sich ein zweites Fenster, mit der Ebene ohne Filter. Im folgenden Bild2 genannt. Nehme die gewünschten Änderungen in Bild 2 vor , wähle Datei speichern. Nun kann man zu Bild 1 zurückgehen, denn nach dem Speichern sind die Änderungen auch hier angewandt worden.
Häufige Fehlerquellen
Gerade als Anfänger kommt man schon mal an den Punkt, dass irgendwas nicht funktioniert und man weiß nicht warum. Je mehr man einstellen kann, desto mehr kann man sich auch verstellen. Daher werden hier ein paar Fehlerquellen aufgelistet, die mir in den Photoshop-Kursen immer wieder begegnen. Wichtigste Regel ist: man sollte öfter mal alle Werkzeuge zurücksetzen
- Man kann nicht malen a) Füllmethode ist nicht auf “normal” eingestellt oder Deckkraft ist zu niedrig / Werkzeug zurücksetzen: Photoshop5 Optionenpalette, Optionen oben rechts Photoshop6 und höher Optionenleiste ganz links (rechte Maus, Werkzeug zurücksetzen)b) Auswahl aufheben (manchmal hat man aus Versehen eine winzige Auswahl erstellt, alle Änderungen werden nur innerhalb der Auswahl zugewiesen) c) richtige Ebene wählen, überprüfen ob Transparenz gesperrt ist
- Man kann nicht mit Farben arbeiten a) Man befindet sich im Maskiermodus, zurück in den Normalmodus schalten b) man hat ein Graustufenbild, (umwandeln in RGB mit Bild, Modus, RGB) c) man befindet sich in einem Kanal der Kanäle Palette, (in der Kanäle Palette den ersten Kanal (RGB) wählen
- Konnte nicht kopieren, weil der ausgewählte Bereich leer ist man hat eine Auswahl nur im transparenten Bereich einer Ebene aufgezogen, oder anders ausgedrückt die Auswahl umschließt nur transparente Bereiche der Ebene. In der Ebenenpalette die Ebene und Auswahl überprüfen, evtl. alle anderen Ebenen ausblenden. Siehe Ebenen kopieren
- Probleme mit Auswahlen hat man oft, weil man zu hektisch arbeitet. Bevor man eine Auswahl aufzieht, muss man alle Optionen in der Optionsleiste der Auswahl überprüfen. Was will man auswählen? Will man eine vorhandene Auswahl vergrößern, verkleinern oder eine neue Auswahl erstellen? Brauche ich eine weiche Auswahlkante? Achte beim Zauberstab auch auf die Option “benachbart”.
- Man kann so einiges nicht machen überprüfe ob du einen laufenden Vorgang abgeschlossen hast, indem du in der Optionsleiste oben den Haken oder das Abbrechen Symbol angeklickt hast (Text, Ebene vergrößern, Auswahl Transformieren, Bild zurecht schneiden)